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Ich halte immer die Hauptsumme auf dem Konto - das ist sicherer und es gibt noch ein bisschen Zinsen, obwohl die jetzt natürlich minimal sind. Bargeld nehme ich nur für die Reise mit, weil man in Russland eh überall mit Karte zahlen kann, und mit großen Geldbeträgen im Auto rumfahren ist auch irgendwie mulmig. Wenn sich dann doch mal eine größere Summe ansammelt, kann man einen Teil auf ein sicheres Sparkonto legen - das schützt wenigstens vor der Inflation.

Hast du denn überhaupt einen Notfallfonds? Das ist nämlich grundsätzlich wichtig für die Entscheidung!

Ein Konto ist natürlich gut, besonders wenn dort wenigstens ein paar Prozente anfallen, wie du sagst. Aber das Wichtigste ist, die Inflation nicht zu vergessen! Selbst wenn die Bank 2026 fünf bis sechs Prozent pro Jahr gibt und die Inflation genauso viel oder mehr frisst, verlieren deine Gelder faktisch an Kaufkraft. Hinzu kommt, dass die Einlagenversicherung funktioniert, und das ist wirklich beruhigender. Aber ich würde meine Ersparnisse trotzdem aufteilen. Den Großteil aufs Konto, das ist logisch. Aber einen Teil des Geldes, buchstäblich für ein paar Monate Ausgaben, würde ich bar zu Hause aufbewahren, an einem sicheren Ort.

Das ist nämlich so: In einer Notlage rettet dich Bargeld! Dreizehn Jahre im Beruf haben mich gelehrt, dass Katastrophen unerwartet kommen. Mein Notfallfonds - Teil bei der Bank, Teil zu Hause. Wenn du plötzlich Geld brauchst und die Systeme aus irgendeinem Grund nicht funktionieren, gerätst du nicht in Panik. Ich weiß aus Erfahrung: lieber zu vorsichtig sein. Und ja, ich rede nicht von allen Ersparnissen - ich meine die finanzielle Notfallfalle! Der Rest soll doch bei der Bank arbeiten, selbst wenn es Centbeträge an Zinsen sind, aber das ist besser, als wenn dein Geld unterm Kissen wegen Inflation aufzehrt.

Андрей asker Ja, einen Notfallfonds habe ich - etwa drei Monate Ausgaben. Teil davon liegt in der Bank, teil halte ich zuhause in bar, wie du mir geraten hast.

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