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Ja, das ist wirklich etwas, das passiert. Der Mond entfernt sich von der Erde, aber verdammt langsam, verstehst du. Wir reden da von etwa 3,8 Zentimetern pro Jahr, also es ist nicht so, als würdest du morgen früh aufwachen und zack, er ist weiter weg. Das ist ein Prozess, der Millionen von Jahren braucht, um wirklich bemerkenswert zu sein. Das kommt von den Gezeitenkräften - im Grunde zieht der Mond an unseren Ozeanen, und das erzeugt eine Reibung, die die Erdrotation verlangsamt und den Mond gleichzeitig progressiv von uns wegschiebt.
Das ist ein ziemlich faszinierendes physikalisches Phänomen. Vor Milliarden von Jahren war der Mond viel näher als heute, und er wird weiter weg gehen. Auf sehr lange Sicht, in Milliarden von Jahren, wird es totale Sonnenfinsternisse gar nicht mehr geben, weil der Mond zu weit weg sein wird, um die Sonne vollständig zu bedecken. Astronomen können diese Entfernung übrigens sehr präzise messen, dank Retroreflektoren, die die Apollo-Missionen hinterlassen haben - sie schießen Laser ab und können die Entfernung berechnen, je nachdem wie lange das Signal braucht, um zurückzukommen.
Also, ja, es ist vollkommen real. Kein Grund, sich morgen Sorgen zu machen, aber auf sehr lange Sicht ist das eine Veränderung, die man ganz klar mit Beobachtungen nachweisen kann.
Du fragst dich, ob das wirklich beobachtbar ist oder nur eine Theorie? Das ist völlig real, der Mond entfernt sich tatsächlich, aber mit einer Schneckentempo - so ein paar Zentimeter pro Jahr, also null Auswirkungen auf deinen Alltag. Ich habe letztes Jahr eine Doku geschaut, die erklärt hat, wie Wissenschaftler das mit Spiegeln messen, die sie während der Apollo-Missionen auf dem Mond hinterlassen haben, und sie können die Bewegung von der Erde aus mit Lasern verfolgen. Das ist ein ziemlich krasses System, aber es zeigt, dass das nicht nur theoretisches Gequatsche ist.
Das ist nicht falsch, aber die Zahlen, die man überall sieht, sind ein bisschen verschwommen! Der Mond entfernt sich tatsächlich, aber das ist nicht konstant - das hängt von einer Menge Faktoren ab und die genauen Messungen, die verdanken wir vor allem den Retroreflektoren, die sie bei den Apollo-Missionen dort hinterlassen haben, also sprechen wir wirklich von Daten, die man direkt überprüfen kann. Was krass ist, ist dass diese Entfernung auch die Erdrotation verlangsamt, also technisch gesehen werden unsere Tage extrem langsam länger, so um ein paar Millisekunden pro Jahrhundert! Naja, das ist nicht nur eine Theorie, es ist beobachtbar und wird seit den 70ern gemessen.
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