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Als meine Enkel klein waren, hat mir die Kinderärztin erklärt, dass Aspirin bei Virusinfektionen bei Kindern das Reye-Syndrom auslösen kann - eine sehr gefährliche Komplikation, deshalb wird es einfach nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen.

Paracetamol und Ibuprofen sind für den Kinderorganismus sicherer und in der Pädiatrie besser erforscht.

Dem Sohn solltest du eins dieser Mittel geben und ihn trotzdem zum Arzt bringen, um die Ursache der Kopfschmerzen herauszufinden - es könnte ja etwas Ernsthafteres sein als nur Müdigkeit.

Das, was bereits geschrieben wurde, über das Reye-Syndrom - das ist die Hauptsache. Tatsächlich wird Aspirin (Acetylsalicylsäure) mit dem Risiko dieser seltenen, aber ernsthaften Komplikation in Verbindung gebracht, wenn eine Virusinfection zu einem Ausfall in der Leber und im Gehirn führt. Deshalb ist es in vielen Ländern einfach aus den Behandlungsschemata für Kinder bis zu einem bestimmten Alter ausgeschlossen.

Paracetamol und Ibuprofen sind andere Substanzen, und obwohl sie auch Fieber und Schmerzen senken, unterscheidet sich ihr Wirkungsmechanismus, und eine solche Verbindung mit dem Reye-Syndrom wurde bei ihnen nicht festgestellt. Deshalb werden sie aktiver in der Kinderpraxis verwendet, aber unter Einhaltung der Dosierungen nach Alter und Gewicht.

Übrigens helfen bei gewöhnlichen Kopfschmerzen bei meinem Sohn oft auch einfachere Methoden - Wasser, Ruhe, frische Luft, kalte Umschläge. Wenn Kopfschmerzen häufig wiederkehren, ist das eher ein Grund, das Kind einem Arzt zu zeigen, um die Ursache herauszufinden, statt nur die Schmerzen mit Tabletten zu unterdrücken.

Der Hauptunterschied liegt darin, dass Aspirin schon lange mit dem Reye-Syndrom verbunden wird - einer seltenen, aber sehr ernsten Komplikation bei Virusinfektionen bei Kindern. Dieser Zustand befällt die Leber und das Gehirn, und obwohl er selten vorkommt, können die Folgen kritisch sein. Paracetamol und Ibuprofen haben solche Risiken nicht, deshalb gelten sie als sicherer für Kinderalter.

Außerdem ist Aspirin ein aggressiveres Medikament für den kindlichen Magen. Es erhöht das Risiko für Magenblutungen und reizt die Magenschleimhaut stärker als Alternativen. Deshalb sind sich Kinderärzte einig, dass man es bis 12 Jahren einfach nicht geben sollte - warum das Risiko eingehen, wenn es sanftere und bewährte Optionen gibt?

Aber die Frage ist - Kopfschmerzen bei deinem Sohn auf dem Hintergrund der Krankheit oder einfach so? Und beunruhigt es ihn schon lange oder ist es das erste Mal? Davon hängt ab, ob man ihm überhaupt eine Tablette geben sollte oder ob es besser ist, erst mal die Ursache zu klären.

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