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Ich bin mir nicht sicher, dass er wirklich damit aufgehört hat, ehrlich gesagt. Musso veröffentlicht weiterhin Bücher mit exotischen Schauplätzen und Abenteuern überall - das ist irgendwie seine Markenzeichen. Vielleicht hast du den Eindruck, dass es jetzt weniger davon gibt, aber eigentlich mischt er das eher mit anderen Arten von Geschichten, die mehr im Alltag oder in Familiendramen verankert sind.
Du hast vielleicht bemerkt, dass seine neueren Romane dieses Reise-Element durchaus behalten, aber vielleicht auf weniger zentrale Weise? Es stimmt, dass früher, etwa bei seinen ersten Büchern, die Reise wirklich das Herzstück der Geschichte war - die Charaktere waren ständig unterwegs und das trieb die Handlung voran. Jetzt scheint er die Dinge ausgewogener zu gestalten, mit Geschichten, wo exotische Schauplätze zwar vorhanden sind, aber die Psychologie der Figuren und die Plot-Wendungen mehr Raum einnehmen.
Es ist auch möglich, dass er einfach in seinem Ansatz reifer geworden ist. Ständig über Reisen zu schreiben, das ist cool, aber es kann für einen Autor repetitiv werden - nach x Büchern hast du weniger neue Empfindungen zu erkunden. Deshalb kann man sich vorstellen, dass er sich anders herausfordern wollte, andere narrative Mittel ausprobieren.
Ein praktischer Tipp, wenn du seine Entwicklung verfolgen willst: schau dir die Struktur seiner Synopsen im Netz an, statt nur die Umschläge. Die offiziellen Beschreibungen sagen dir deutlich, ob es ein "Thriller vor Reise-Hintergrund" oder ein "psychologisches Drama mit Flucht" ist. So kannst du das echte Gewicht der Reise in jedem Roman sehen, ohne sie alle lesen zu müssen. Das hilft mir oft, Muster bei Autoren zu erkennen, denen ich folge.
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