2 Antworten
Ein manueller Stud Finder (die Klopftest-Variante) funktioniert dadurch, dass du gegen die Wand klopfst und auf einen soliden Sound hörst - das erfordert Übung und ist ehrlich gesagt nicht besonders zuverlässig. Ein elektronischer arbeitet mit Sensoren, um Dichteveränderungen hinter der Gipsplatte zu erkennen, und gibt dir einen Piepton oder Lichtsignal aus, wenn er einen Ständer findet - viel schneller und genauer, wobei du ab und zu die Batterien wechseln musst. Wenn du schwere Sachen aufhängst, erspart dir die elektronische Variante, Löcher an den falschen Stellen zu bohren, was die alte Methode um Längen schlägt.
Der Klopftest ist eigentlich keine separate Kategorie gegenüber elektronischen Geräten - eher so eine uralte Vorläufer-Methode, die die meisten Leute schnell wieder aufgeben. Als ich letztes Jahr ein paar Regale aufgehängt habe, habe ich erst die alte Klopfmethode versucht und bin dann zwanzig Minuten lang davon ausgegangen, ich hätte Ständer gefunden - es waren aber nur hohle Stellen dazwischen. Danach bin ich auf einen elektronischen Finder umgestiegen und habe sie in Sekunden gefunden. Die Sensoren (meist magnetisch oder bewegungsbasiert) machen die ganze Arbeit, also wenn du nicht gerade perfektes Gehör und jede Menge Geduld hast, kommst du mit der elektronischen Variante besser weg - hast du mit einer bestimmten Wanddicke oder einem Material Probleme?
Deine Antwort
Anmeldenzum Beantworten.