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Bakterien sind lebende Zellen mit eigenem Stoffwechsel, sie können sich selbst vermehren und viele sind harmlos, während Viren nur Erbgut sind, das von Proteinen umhüllt ist und in deine Zellen eindringen muss, um sich zu vervielfältigen. Deshalb töten Antibiotika Bakterien, aber nicht Viren - sie zerstören zelluläre Strukturen, die Viren gar nicht haben.
Der wirkliche Unterschied zwischen den beiden ist, dass Viren dich brauchen, um zu existieren. Ein Bakterium ist ein vollständiger Organismus, der überall leben kann - in der Erde, im Wasser, sogar in deinem Kühlschrank. Ein Virus ist nur ein Stück genetischen Code, das allein nichts anfangen kann. Es muss in eine deiner Zellen eindringen, um sich zu vermehren, sonst bleibt es einfach inaktiv.
Deshalb töten Antibiotika Bakterien, indem sie ihre Zellstruktur angreifen, aber bei Viren funktioniert das überhaupt nicht. Das ist der Grund, warum dein Arzt dir bei einer Grippe keine Antibiotika verschreibt - das würde nichts bringen. Du musst dein Immunsystem ein paar Tage lang die Sache übernehmen lassen.
Zum Beispiel hatte ich letztes Jahr eine Halsentzündung und war überzeugt, dass sie viral war, aber letztendlich zeigte der Test, dass es ein Streptokokken-Bakterium war. Zehn Tage Antibiotika und die Sache war erledigt. Wenn es ein Virus gewesen wäre, hätte ich einfach warten müssen, bis es vorbeigeht. Das ist der beste Beweis, dass die beiden zwei völlig unterschiedlich funktionieren.
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