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Arbeitest du mit Blättern oder ganzen Rosetten, oder versuchst du einfach, eine Vermehrungsmethode zu finden, die funktioniert?
Das Wichtigste bei Sukkulenten in der Wohnung im Winter ist, dass sie praktisch ruhen und das Wachstum verlangsamt sich erheblich, daher musst du geduldig sein und darfst nicht mit schnellen Ergebnissen rechnen wie im Frühling. Blattvermehrung ist wahrscheinlich deine beste Option - einfach gesunde Blätter von der Basis abdrehen, sie ein paar Tage trocknen lassen, damit die Wunde abtrocknet, dann auf leicht feuchte Erde legen (Kakteenerde oder normale Blumenerde gemischt mit Perlite funktioniert). Halte sie an einem hellen Platz ohne direkte Sonne, wenn möglich, denn die Wintersonne durch ein Fenster ist meist ohnehin schwach. Der knifflige Teil ist die Feuchtigkeitskontrolle - du willst die Erde gerade eben feucht, nicht nass, denn Fäulnis zerstört Vermehrungsblätter schneller als alles andere.
Bei Wasservermehrung oder Bewurzelung in Erde die Temperatur um Zimmertemperatur halten, wenn du kannst, und lass die Blätter, wenn sie mal ausgelegt sind, in Ruhe. Winzige Wurzeln und kleine Rosetten bilden sich über Wochen, im Winter manchmal über Monate. Sobald du eigentliches Wachstum siehst, kannst du etwas mehr gießen. Wenn du stattdessen ganze Rosettenstecklinge machst, dasselbe Spiel - lass das abgeschnittene Ende ein paar Tage abtrocknen, dann in leicht feuchte Erde stecken. Das langsamere Wachstum im Winter arbeitet eigentlich für dich, sobald Wurzeln entstehen, denn die Babies trocknen nicht so schnell aus wie in der Sommerhitze, also wenn du diese anfängliche lange Wartephase überstehst, hast du ziemlich gute Erfolgschancen.
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