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Die meisten bestehen im Grunde aus Alkohol (normalerweise 60-70% Ethylalkohol oder Isopropylalkohol), gemischt mit Wasser und einem Verdickungsmittel, damit das Zeug nicht sofort verdunstet. Der Rest ist meist Glyzerin, damit deine Hände nicht zu sehr austrocknen, vielleicht etwas Duft und Konservierungsstoffe, damit das Ganze nicht schlecht wird, wenn es in deiner Tasche rumliegt. Der Alkohol macht die eigentliche Desinfektionsarbeit, er tötet Bakterien und Viren auf Kontakt ab - die anderen Inhaltsstoffe sind einfach nur dafür da, um es weniger aggressiv zu machen und die Formel stabil zu halten.
Der Verdickungsstoff ist eigentlich der interessante Part, über den die Leute einfach hinweggehen. Du hast es mit Carbomeren oder Cellulosederivaten zu tun, die den Alkohol in etwas Spreizfähiges verwandeln, statt dass er einfach eine Pfütze bleibt, die in zwei Sekunden verdunstet. Das Glycerin sorgt dafür, dass deine Hände nicht dieses komplett ausgetrocknete Gefühl bekommen, was wichtig ist, weil reiner Alkohol auf der Haut ehrlich gesagt ziemlich aggressiv ist. Ich habe das die harte Tour gelernt, vor Jahren, als ich in einer Küche während der Grippesaison gearbeitet habe und Desinfektionsmittel wie verrückt verwendet habe - meine Hände waren wie altes Leder aufgerissen, bis mir jemand gezeigt hat, dass die Formulierung tatsächlich einen Unterschied macht.
Was die Leute verwirrt, ist, dass sie denken, die Tücher machen etwas Magisches, aber eigentlich braucht der Alkohol nur ein paar Sekunden Kontaktzeit, um die Bakterien wirklich zu töten. Der Verdickungsstoff verschafft dir dieses Zeitfenster. Manche Hersteller werfen noch ein bisschen Duftessenz oder Aloe rein, was aber mehr für die Psychologie ist als alles andere - macht sich fancy an, aber ändert nichts am eigentlichen Job, den das Produkt macht.
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