Hast du diese kleinen Erhebungen schon mal angeschaut, während der Reifen noch am Auto ist?
Die erhöhten Verschleißindikatoren (diese Erhebungen, die du siehst) und der Penny-Test sind im Grunde zwei Wege, um dasselbe zu überprüfen - die Profiltiefe - aber sie funktionieren etwas unterschiedlich. Die Verschleißindikatoren sind in die Rillen bei etwa 2/32 Zoll eingeformt, was eigentlich die gesetzliche Mindestprofiltiefe an den meisten Orten ist. Wenn dein Profil bis zum Niveau dieser Indikatoren abgenutzt ist, bedeutet das, dass du diesen gesetzlichen Grenzwert erreicht hast und deine Reifen ersetzt werden sollten. Sie sind praktisch, weil du kein Werkzeug brauchst, nur deine Augen. Der Penny-Test (eine Münze mit Lincolns Kopf kopfüber ins Profil stecken) ist etwas empfindlicher - wenn du die Spitze seines Kopfes sehen kannst, bist du unter 2/32 und brauchst definitiv neue Reifen. Manche Leute nutzen Münzen, um Probleme früher zu erkennen, bei etwa 4/32, wenn die Nassenhaftung merklich schlechter wird.
Das ist die Sache: Die Verschleißindikatoren sind zuverlässig, um dir zu sagen, wann du die gesetzliche Mindesttiefe erreicht hast, aber sie sind eine reaktive Überprüfung und keine proaktive. Bis dein Profil diese Indikatoren erreicht, arbeitet dein Reifen bereits schlechter bei Regen und Schnee als noch eine Weile zuvor. Ich würde eigentlich beide nutzen - schau dir die Verschleißindikatoren regelmäßig an, um zu wissen, wann du dich dem Grenzwert näherst, aber warte nicht, bis sie bündig mit dem Profil sind. Der Penny-Test gibt dir eine frühere Warnung, wenn du vorsichtiger bei der Sicherheit sein willst. Du könntest dir auch ein echtes Profiltiefenmessgerät aus jedem Autoteilgeschäft für etwa fünf Dollar schnappen, wenn du genaue Zahlen willst, aber ehrlich gesagt funktioniert die Penny-Methode für die meisten Leute, die zu Hause checken, prima.