Was taugen Verschleißindikatoren bei Reifen wirklich?

Ich höre ständig vom Penny-Test zum Überprüfen der Reifenprofiltiefe, aber ich sehe auch diese kleinen erhabenen Noppen auf meinen Reifen, die anscheinend demselben Zweck dienen. Sind diese eingebauten Verschleißindikatoren eigentlich zuverlässig, oder sollte ich sie einfach ignorieren und stattdessen die Penny-Methode verwenden?

5 Antworten

Hast du diese kleinen Erhebungen schon mal angeschaut, während der Reifen noch am Auto ist?

Die erhöhten Verschleißindikatoren (diese Erhebungen, die du siehst) und der Penny-Test sind im Grunde zwei Wege, um dasselbe zu überprüfen - die Profiltiefe - aber sie funktionieren etwas unterschiedlich. Die Verschleißindikatoren sind in die Rillen bei etwa 2/32 Zoll eingeformt, was eigentlich die gesetzliche Mindestprofiltiefe an den meisten Orten ist. Wenn dein Profil bis zum Niveau dieser Indikatoren abgenutzt ist, bedeutet das, dass du diesen gesetzlichen Grenzwert erreicht hast und deine Reifen ersetzt werden sollten. Sie sind praktisch, weil du kein Werkzeug brauchst, nur deine Augen. Der Penny-Test (eine Münze mit Lincolns Kopf kopfüber ins Profil stecken) ist etwas empfindlicher - wenn du die Spitze seines Kopfes sehen kannst, bist du unter 2/32 und brauchst definitiv neue Reifen. Manche Leute nutzen Münzen, um Probleme früher zu erkennen, bei etwa 4/32, wenn die Nassenhaftung merklich schlechter wird.

Das ist die Sache: Die Verschleißindikatoren sind zuverlässig, um dir zu sagen, wann du die gesetzliche Mindesttiefe erreicht hast, aber sie sind eine reaktive Überprüfung und keine proaktive. Bis dein Profil diese Indikatoren erreicht, arbeitet dein Reifen bereits schlechter bei Regen und Schnee als noch eine Weile zuvor. Ich würde eigentlich beide nutzen - schau dir die Verschleißindikatoren regelmäßig an, um zu wissen, wann du dich dem Grenzwert näherst, aber warte nicht, bis sie bündig mit dem Profil sind. Der Penny-Test gibt dir eine frühere Warnung, wenn du vorsichtiger bei der Sicherheit sein willst. Du könntest dir auch ein echtes Profiltiefenmessgerät aus jedem Autoteilgeschäft für etwa fünf Dollar schnappen, wenn du genaue Zahlen willst, aber ehrlich gesagt funktioniert die Penny-Methode für die meisten Leute, die zu Hause checken, prima.

Diese Verschleißindikatoren sind in die Rillen des Reifens auf etwa 2/32 Zoll eingeformt - die gesetzliche Mindestprofiltiefe an den meisten Orten - daher sind sie definitiv zuverlässig als grundlegende Sicherheitskontrolle. Der Penny-Test funktioniert auch, aber hier ist, was die meisten nicht wissen: Die Verschleißindikatoren fühlen sich bündig mit dem umgebenden Profil an, wenn sie anfangen zu zeigen, daher führe deine Fingernagel über sie, während du kontrollierst - wenn du die Kante des Indikators nicht mehr erfassen kannst, ist es Zeit zum Austausch, was dir ein genaueres Gefühl gibt als auf eine Münze zu starren.

Beide Methoden funktionieren einwandfrei, aber die Verschleißindikatoren haben einen echten Vorteil - du brauchst keine Münze mit dir herumzutragen und musst nicht überlegen, wie herum die Prägung sein muss. Schau dir die Reifen einfach an, wenn du tankst, und wenn diese kleinen Stege bündig mit dem umliegenden Profil sind, hast du die gesetzliche Grenze erreicht und solltest sie bald wechseln.

Ich würde da etwas widersprechen - die Verschleißindikatoren sind wirklich deine Freunde, und das habe ich auf die harte Tour gelernt, als ich meine ignoriert habe und dachte, der Münztest würde alles abfangen! Die Riegel sind genau aus diesem Grund auf das gesetzliche Minimum eingebaut, und wenn sie bündig mit der Lauffläche sind, weißt du, dass es Zeit zum Austausch ist. Keine Raterei, kein Herumfummeln mit Münzen. Der Münztest funktioniert auch, klar, aber es ist leichter, falsch einzuschätzen, wie tief du ihn wirklich hineindrückst, besonders wenn du bei schlechtem Licht prüfst oder es eilig hast, bevor du zur Arbeit gehst.

Die Verschleißindikatoren sind tatsächlich dein zuverlässigster Anhaltspunkt - sie sind aus gutem Grund auf das gesetzliche Minimum eingestellt, und anders als beim Penny-Test musst du dir nicht merken, wie herum man die Münze reinschieben soll oder wie tief Lincolns Kopf sein sollte. Was viele übersehen: Beide Methoden zeigen dir nur, wenn du *bereits* in die Gefahrenzone geraten bist; wenn du wartest, bis die Stege bündig mit dem Gummi sind, fährst du bereits auf Reifen, die bei Nässe schon beeinträchtigt sind. Ich würde die Stege alle paar Monate gelegentlich kontrollieren, aber wenn du in einer regenreichen Gegend wohnst oder viel Autobahnfahrten machst, solltest du die Reifen ersetzen, bevor sie das gesetzliche Minimum erreichen - irgendwo bei 4/32 beginnt die Bodenhaftung merklich nachzulassen.

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