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Kunststoffe zur Einmalnutzung zerfallen zu Mikroplastiken, die von Fischen und Meeressäugern aufgenommen werden, deren Verdauungssystem beschädigen und in die Nahrungskette eindringen - bis hinauf zu größeren Raubtieren und letztendlich zum Menschen. Die riesige Menge an Plastikmüll schafft tote Zonen, in die Sonnenlicht nicht eindringen kann und in denen der Sauerstoff aufgebraucht wird, während Plastiktüten und Kunststoffringe direkt Meerestiere wie Schildkröten und Delfine verfangen und töten. Korallenriffe sind besonders anfällig, da Kunststoffe krankheitserregende Bakterien einschleppen und das Licht blockieren, das symbiotische Algen zum Überleben brauchen. Das eigentliche Problem ist, dass der meiste dieser Kunststoff Jahrzehnte oder Jahrhunderte lang im Ozean bestehen bleibt, weshalb wir auch dann, wenn wir morgen alle Kunststoffverschmutzung stoppen würden, noch für Generationen mit den Auswirkungen zu kämpfen hätten.
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