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Der wichtigste Punkt: Kostenlos und sicher sind zwei verschiedene Dinge, und du musst dich entscheiden, was dir wichtiger ist. Die meisten großen Anbieter verdienen ihr Geld damit, dass sie deine Daten analysieren oder weitergeben - das ist der Preis für "kostenlos". Wenn dir echte Sicherheit und Privatsphäre wichtig sind, musst du meist bezahlen oder dich auf sehr kleine Speichermengen einlassen.
Proton Drive zum Beispiel bietet einen kostenlosen Plan mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber nur 5 GB. Das ist ehrlich gesagt für die meisten nicht praktikabel, wenn man regelmäßig Daten speichern möchte. Nextcloud ist eine andere Option - da kannst du deine Daten auf einem eigenen Server hosten, was maximal sicher ist, aber auch technisch etwas mehr Aufwand bedeutet. Bei den Riesen wie Google Drive oder OneDrive: kostenlos und praktisch, aber deine Daten werden nach bestimmten Regeln scannt und teilweise für Verbesserungen der KI-Systeme genutzt.
Mein Tipp: Überlege dir erst, wie viel Speicher du wirklich brauchst und ob du bereit bist, dafür zu zahlen. Wenn's einfach billig sein soll und du Bedenken hast, dass deine privaten Fotos gescannt werden - dann bleib bei den kostenlosen 5-15 GB von irgendwem, aber rechne nicht damit, dass es 100% privat ist. Es gibt da kein echtes Wundermittel.
Was bedeutet für dich denn "sicher" - geht's dir um Verschlüsselung, oder eher darum, dass deine Daten nicht für Werbung genutzt werden?
Grundsätzlich würd ich sagen: vollständig kostenlos und dabei wirklich sicher ist schwierig. Nextcloud ist Open Source und kannst du selbst hosten, wenn du die technischen Skills hast - dann hast du die volle Kontrolle. ProtonDrive verschlüsselt deine Dateien end-to-end, hat aber ne kleine kostenlose Version mit wenig Speicher. Sync.com und Tresorit gelten als sicher, kosten aber Geld für brauchbare Speichermengen. Google Drive und Dropbox sind praktisch, aber die Sicherheit ist nicht das Stärkste - Google nutzt deine Daten teilweise für Training von KI-Modellen, was viele nicht wollen.
Wenn du nur ab und zu ein paar Dateien speichern musst, könnte Proton Pass mit der kostenlosen Version ausreichen. Aber ehrlich: willst du wirklich Sicherheit, musst du meist zahlen oder dich selbst um nen Server kümmern. Die meisten Leute nehmen dann einfach Nextcloud auf ner günstigen VM oder vertrauen auf ein Premium-Abo bei nem seriösen Anbieter. Kommt halt drauf an, wie paranoid du sein willst und wie viel Speicher du brauchst.
Probier's mal mit Nextcloud oder Synology - die kannst du selbst hosten, dann brauchst du keinem fremden Anbieter zu trauen und hast maximale Kontrolle über deine Daten. Die bisherigen Antworten haben recht, dass "kostenlos und sicher" schwer zusammenpassen, aber selbsthosting löst das Problem anders als einfach einen großen Anbieter zu wählen. Du brauchst aber natürlich einen Server oder einen alten Laptop, den du laufen lässt - ist das für dich machbar, oder brauchst du was, das sofort funktioniert?
Mega einfach: Google Drive und OneDrive geben dir 15 GB bzw. 5 GB kostenlos, und beide verschlüsseln deine Daten in Transit und at Rest - das reicht für die meisten Leute völlig aus. Der Kniff, den viele übersehen: Nutz einen der kostenlosen Anbieter hauptsächlich für unkritische Zeug (Fotos, Dokumente), und pack wirklich sensible Daten (Passwörter, Steuerkram) vorher lokal mit nem Tool wie VeraCrypt verschlüsselt rein, bevor du's hochlädst - dann ist dir selbst egal, wie der Anbieter mit seinen Servern umgeht.
Kommt drauf an, ob du dich selbst um die Infrastruktur kümmern willst oder lieber etwas Fertiges haben möchtest. Bei den großen kostenlosen Anbietern (Google, Microsoft, Dropbox) musst du akzeptieren, dass deine Daten auf fremden Servern liegen - die Verschlüsselung ist zwar da, aber du kontrollierst nicht, wer Zugriff hat. Selbstgehostete Lösungen wie Nextcloud sind sicherer in dem Sinne, dass nur du die Kontrolle hast, aber dann brauchst du einen eigenen Server und musst dich um Updates und Backups selbst kümmern, sonst wird's ganz schnell unsicher.
Das, was viele übersehen: kostenlos + sicher + zuverlässig - das ist ein unrealistisches Dreieck. Entweder zahlst du mit deinen Daten (große Anbieter), oder mit deiner Zeit und technischem Know-how (Selbsthosting), oder mit Geld (Bezahldienste). Für normale Nutzer würde ich eher zu Proton Drive schauen - gibt es auch kostenlos mit 1 GB und die haben Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Haus aus, da verdienen sie nicht mit deinen Daten.
Ich nutze selbst mehrere Services parallel, weil keine Lösung wirklich alles abdeckt. Bei mir landen sensible Sachen eher auf lokalen Festplatten, aber für den alltäglichen Kram brauch ich trotzdem was in der Cloud.
Das Problem ist: "kostenlos" und "sicher" passen zusammen wie Öl und Wasser. Die kostenlosen Angebote von Google, Microsoft und Co. verschlüsseln zwar deine Daten auf dem Weg und im Speicher, aber dein Account selbst ist der Preis - deine Nutzungsdaten fließen in ihre Systeme. Wenn dir das nicht stört und du ohnehin bei denen angemeldet bist, sind 15 GB bei Google Drive oder 5 GB bei OneDrive völlig brauchbar. Der größte Sicherheitsvorteil: die haben massive Ressourcen für Sicherheitsinfrastruktur.
Wenn du echte Kontrolle willst, brauchst du entweder Geld oder eine Selbsthosting-Lösung wie Nextcloud. Das kostet dich aber Zeit bei der Einrichtung und die Sicherheit hängt dann von deinem Setup ab - nicht automatisch besser, nur anders verteilt. Für "kostenlos und sicher" ohne große Kompromisse gibt's eigentlich nix. Entscheid dich lieber, welcher Kompromiss dir passt.
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