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Wenn du Zugang zu feinem Kies oder kleinem Splitt hast, misch das mit normaler Erde in großzügigen Mengen - es entwässert noch besser als Sand und ist billiger. Der Trick ist, den Boden des Topfs zu checken: Wenn das Wasser nach dem Gießen in weniger als 5 Sekunden schnell durchläuft, stimmt's.
Die Erde für Kakteen muss sehr durchlässig sein, sonst faulen sie leicht. Ideal ist eine Mischung aus normaler Blumenerde mit grobem Sand oder Perlit, etwa 70% Erde und 30% Sand. Ich mache das zu Hause so und es funktioniert gut, meine hatten nie Probleme mit zu viel Feuchtigkeit. Wenn du kannst, gib auch ein bisschen feines Kies auf den Boden des Topfes, um die Drainage noch weiter zu verbessern.
Perlit ist wirklich wichtig, aber du musst nicht so streng mit den Verhältnissen sein - ich würde sagen, das Wichtigste ist, dass die Drainage wirklich sehr gut funktioniert, also misch grobe Körnung mit ein bisschen Perlit (oder sogar kleine Steine) in normale Erde, und lass den Kaktus atmen. Was viele falsch machen, ist zu denken, dass 30% reichen; wenn du merkst, dass Wasser lange braucht, um aus dem Topf abzulaufen, gibst du beim nächsten Mal mehr Körnung dazu. Es kommt auch auf die Art und die Luftfeuchtigkeit dort an, wo du lebst, aber grundsätzlich: je mehr Drainage du dem Boden gibst, desto schwieriger ist es für die Pflanze, zu faulen.
Denk ja nicht daran, normale Gartenerde oder Blumenerde zu verwenden - die wird komplett durchnässt und deine Kakteen faulen im Nu weg. Was gut funktioniert, ist, normale Erde mit viel Sand oder Perlit zu mischen, aber wenn du einen Extra-Trick willst, gib etwas Pflanzenkohle zur Mischung dazu - das hilft, Pilze und Wurzelfäule zu vermeiden, besonders wenn du weniger sorgfältig gießt.
Was sonst niemand erwähnt, ist, dass die Kakteenart auch ziemlich viel ausmacht - es gibt Sorten, die mehr Feuchtigkeit vertragen, und andere, die praktisch eingehen, wenn die Erde länger als ein paar Tage nass bleibt. Aber wenn du etwas haben willst, das bei den meisten funktioniert, ist der Goldgriff, die Drainage vor dem Pflanzen zu testen: Gieß Wasser in den leeren Topf und schau, ob es schnell am Boden rauskommt. Wenn es staunass wird, mischst du einfach mehr Sand oder Perlit rein, bis es passt. Was auch mega hilft, ist, Tontöpfe statt Kunststoff zu nehmen - Ton atmet und trocknet von selbst, also sinkt das Fäulnisrisiko selbst mit nicht-perfekter Erde deutlich.
Ich habe verschiedene Tests mit meinen Kakteen gemacht und was wirklich funktioniert hat, war, der normalen Erde viel feinen Kies beizumischen - so ungefähr ein Teil Kies auf zwei Teile Erde - weil das super schnell drainiert und die Töpfe nie zu feucht werden. Wichtig ist eigentlich, Löcher im Boden des Topfs zu haben und nur zu gießen, wenn die Erde völlig trocken ist, denn keine Mischung rettet einen Kaktus, der jede Woche Wasser bekommt.
Der häufigste Fehler ist zu denken, dass jede Erde geeignet ist - Kakteen brauchen eine brutale Drainage, also vergiss alles, was dunkel und dicht ist. Was wirklich funktioniert, ist, normale Erde mit grobem Sand, Perlit oder feinem Kies zu mischen, aber hier ist das Detail, das niemand erwähnt hat: Füge etwa 5 - 10% aktivierte Kohle zur Mischung hinzu. Die Kohle nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und verhindert Pilze und Bakterien, die die Wurzeln faulen lassen, wenn die Erde etwas zu feucht wird. Nach dem Pflanzen stellst du den Topf ein paar Tage hin, bevor du gießt - das gibt dem Boden Zeit zu setzen und hilft, die Hohlräume richtig zu füllen.
Das Praktischste ist, dir fertige Erde für Sukkulenten und Kakteen zu kaufen - sie hat bereits die richtige Drainage und erspart dir die Mühe, die Verhältnisse beim ersten Mal richtig hinzubekommen. Falls du die Mischung lieber selbst zu Hause machen möchtest, ist das Wichtigste, dass Wasser nie gestaut wird: Nimm einen Topf mit großen Löchern am Boden, fülle ihn mit Kies oder Tonscherben auf, dann gibst du Erde mit grobem Sand oder Perlite hinzu. Überprüfe beim Gießen immer, ob es gut ablauft - das Wasser sollte fast sofort durchlaufen, sonst ist die Erde zu verdichtet.
Was ich zu Hause mache, ist einfach, viel grobe Sand zur normalen Blumenerde hinzufügen, ohne mich zu sehr um exakte Anteile zu kümmern - das Wichtigste ist wirklich, dass der Topf schnell ablässt, sonst faulen die Wurzeln in wenigen Tagen. Nachdem ich pflanze, achte ich darauf, ob das Wasser schnell aus dem Loch am Boden kommt; wenn es staunass bleibt, erhöhe ich beim nächsten Mal den Sandanteil in der Mischung noch mehr.
Ich würde sagen, dass die Drainage wirklich entscheidend ist, aber was hier niemand erwähnt hat, ist, dass die Zusammensetzung des Substrats je nach Kaktusart sehr unterschiedlich sein kann. Ein Wüstenkaktus braucht etwas völlig anderes als ein Regenwaldkaktus, und wenn du alles durcheinander mischst, kann das Probleme geben. Wichtig ist, dass du erst weißt, womit du es zu tun hast.
Ansonsten stimme ich zu, dass normale Blumenerde allein ein garantiertes Desaster ist. Was ich mache, ist Blumenerde mit grober Kieselsäure oder Sand in einem Verhältnis zu mischen, das das Substrat schön krümelig macht - so grob eins zu eins, ohne dabei mathematisch präzise zu sein. Perlite funktioniert gut, aber da du das Budget erwähnst, tun's grober Sand oder auch Diatomeenerde (wenn du sie auftreiben kannst) genauso. Der wichtige Hinweis, der fehlt: Bei jeder Mischung, die du verwendest, machst du zuerst einen Test auf einem Teller - gießt ordentlich an und schaust, wie lange das Wasser braucht, um abzulaufen. Wenn es länger als 5 Minuten staut, stimmt das Verhältnis nicht. Viele Leute verlassen sich nur auf die Theorie und wundern sich dann, wenn der Kaktus verfault, obwohl alles „korrekt" sein sollte.
Wenn ich Erde für Kakteen mische, nehme ich ziemlich viel Kies oder groben Sand, aber es gibt da ein Detail, das niemand erwähnt hat: der Topf braucht wirklich ordentliche Drainagelöcher, nicht nur ein winziges Loch. Ein schlechter Gießstil ruiniert auch alles - besser wenig gießen und zwischen den Wassergaben gut trocknen lassen, als die beste Erde der Welt mit ständiger Feuchtigkeit zu haben.
Was wirklich den Unterschied macht, sind anständige Drainagelöcher am Boden des Topfes - ohne die rettet dich keine Erdmischung! Ich hatte ein paar Kakteen, die eingingen, und bin draufgekommen, dass die Töpfe so ziemlich versiegelt waren, also bin ich auf Terrakottatöpfe mit echten Löchern umgestiegen und nehme eine einfache Mischung aus normaler Erde mit so 40% grobem Sand, und das hat alles verändert. Das Wasser drainiert schnell ab und den Wurzeln geht's viel besser, ohne diese Staunässe, die sie in wenigen Wochen verfaulen lässt.
Was niemand erwähnt hat, ist, dass es sich lohnt, die Reste der bereits verwendeten Erde aufzubewahren und wiederzuverwenden - Kakteen sind nicht so anspruchsvoll, und eine recycelte Mischung mit etwas mehr Perlit drainiert sehr gut. Ach, und wenn der Topf kein Drainageloch hat, vergiss es - die beste Erde der Welt hilft da nichts.
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