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Ich stimme mit Pfählen zu, aber zur Klarstellung - wenn das Grundwasser wirklich nah dran ist, dann brauchst du genau Rammpfähle oder Bohrpfähle unterhalb der Frosttiefe und unterhalb der Grundwasserschicht, sonst bringt's nix.

Eine Plattengründung ist auch eine Option, wenn dir das Geld nicht fehlt, dafür kannst du dann ruhiger schlafen - die Platte "schwimmt" auf dem Ton und hat keine Angst vor Bewegungen, aber das wird ziemlich teuer.

Auf Ton mit hohem Grundwasserspiegel würde ich mich für ein Pfahlfundament entscheiden - es ist für solche Bedingungen am zuverlässigsten, da es auf dichteren Bodenschichten darunter aufliegt.

Ein Streifenfundament ist hier riskant, Ton verliert beim Durchfeuchten seine Tragfähigkeit, und auch Frost kann zu ungleichmäßigen Setzungen führen. Ein Plattenfundament würde ziemlich teuer werden, obwohl es auch eine funktionierende Variante ist, wenn das Budget es erlaubt.

Im Moskauer Umland gibt es viele Häuser genau auf Pfählen für solche Böden, also das ist eine bewährte Lösung.

Flachfundamente werden in solchen Situationen oft unterschätzt, und das zu Unrecht - sie funktionieren auf Tonboden mit hohem Grundwasser hervorragend, weil sie die Last gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen und kein tiefes Eindringen unter den Grundwasserspiegel erfordern. Zugegeben, die Kosten sind höher, aber danach vergisst man die Probleme mit Setzung und Schiefstellung.

Wenn das Budget begrenzt ist, dann ja, Pfähle sind die richtige Wahl, aber Leute, ich möchte zum zweiten Beitrag etwas klarstellen: Bohrpfähle müssen zwar unter die Wasserschicht gerammt werden, das stimmt, aber vergesst nicht die Drainage um das Fundament und die Abdichtung des Rostwerks, sonst kommt die Feuchtigkeit trotzdem von unten herauf. In der Praxis vergessen viele diese Komponente und kämpfen dann mit Feuchte im Keller.

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