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Was wirklich wichtig ist, ist zunächst die Energie des Hundes, nicht einfach nur seine Größe. Meine Freundin wohnt in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung und hat sich einen Jack Russell geholt - der ist zwar winzig, aber braucht ständig Auslauf und viel geistige Stimulation. Am Ende hatte sie einen gestressten Hund, der alles zerstört hat. Dann hatte sie Zugang zu einem Tierheim und hat sich einen alten geretteten Shih Tzu genommen - immer noch klein, aber mit einem ruhigen Temperament, der sich mit ein oder zwei kurzen Spaziergängen pro Tag und Zeit auf dem Boden zufrieden gibt.
Die Rassen, die wirklich gut in kleinen Räumen funktionieren, sind die mit natürlich moderatem Aktivitätsbedarf. Denk an einen Mops, einen Boston Terrier oder sogar manche Chihuahuas, wenn du wirklich das Minimum suchst. Aber schau dir auch erwachsene Hunde im Tierheim an - ein ruhiger 5- oder 6-jähriger Hund wird viel einfacher sein als ein hyperaktiver junger Hund, egal welche Rasse. Du musst auch deine Verfügbarkeit berücksichtigen: wenn du den ganzen Tag arbeitest, wird selbst ein kleiner Hund leiden, wenn niemand ihn regelmäßig rausnimmt. Auch die Schalldämmung deiner Wohnung zählt - manche Rassen bellen wirklich mehr als andere, und deine Nachbarn werden das nicht zu schätzen wissen.
Kleine Rassen sind natürlich besser geeignet, aber man sollte nicht vergessen, dass es vor allem auf das Temperament ankommt. Ein Cavalier King Charles oder ein Bichon Frisé sind eindeutig gute Wahl - sie sind nicht zu energiegeladen und begnügen sich mit kleineren Wohnungen. Ein Mops auch, sehr entspannt und nicht anstrengend im Zusammenleben. Dann hast du noch Corgis, die kleiner sind als man denkt, oder einen kleinen Schnauzer, wenn du etwas Unabhängigeres möchtest.
Die eigentliche Frage ist: Hast du Zeit, ihn spazieren zu führen? Denn eine kleine Wohnung funktioniert, solange du deinen Hund regelmäßig rausbringst. Ein Jack Russell zum Beispiel ist winzig, aber super energiegeladen - du wirst dich eher ausgebrannt fühlen als er. Umgekehrt sind eine Französische Bulldogge oder ein Boston Terrier Typen, die ohne Probleme zu Hause rumhängen, brauchen keine täglichen Marathon-Spaziergänge.
Vermeide einfach Rassen, die zum Rennen gezüchtet wurden, wie Huskies oder Border Collies - die werden in kleinem Raum verrückt. Nimm dir etwas, das nicht viel Platz braucht, nicht zu viel bellt (für deine Nachbarn), und das du ohne großen Aufwand rausbringen kannst.
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