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Das Wichtigste ist, eine Fadenschlaufe unter dem Knopf zu verwenden, damit dieser nicht einfach durchs Stoff durchreißt. Fang damit an, deine Nadel einzufädeln und das Ende zu verknoten, dann führe sie von unten durch den Stoff genau dort, wo das Knopfloch ist. Bevor du den Knopf befestigst, mach ein oder zwei kleine Stiche an der gleichen Stelle, um den Faden zu sichern - das verhindert, dass später alles auseinanderfällt. Dann positionier deinen Knopf und begin, die Nadel durch ein Loch nach oben und durch das gegenüberliegende Loch nach unten zu schieben, jedes Mal durch den Stoff.

Der eigentliche Trick ist der Abstand. Lass eine winzige Lücke zwischen dem Knopf und dem Stoff, wenn du nähst - vielleicht so breit wie ein Zahnstocher - damit der Faden in diesem Raum Platz hat und einen Schaft bildet. So wird der Knopf nicht zu schnell durchgescheuert und hält viel länger. Geh durch jedes Lochpaar etwa vier- bis fünfmal durch, je nachdem, wie viel Belastung dieser Knopf abbekommt. Wenn du fertig bist, bring die Nadel nach unten und wickel den Faden ein paar Mal um diese Stiche, um alles zu verstärken, dann verknote ihn.

Ich hab über die Jahre schon jede Menge Knöpfe an Arbeitskleidung wieder angenäht, und der Unterschied zwischen einem Knopf, der drei Wochen hält, und einem, der monatelang sitzt, liegt wirklich an diesem Schaft und an einem stabilen Anker. Nimm dir einfach Zeit dafür - es eilt nicht und dauert ehrlich gesagt keine zwei Minuten, wenn du den Dreh erst mal raus hast.

Hast du einen Faden, der zum Knopf passt, oder nimmst du einfach, was du gerade zur Hand hast? Fädel eine Nadel ein, mach einen kleinen Knoten am Ende und schieb sie von unten durch eines der Löcher - du willst den Knoten in den unteren Schichten verankern, damit er versteckt bleibt. Dann geh einfach 4- oder 5-mal durch die Löcher hin und her, halt die Spannung gleich, damit der Knopf glatt sitzt, aber nicht zu stramm. Zum Abschluss wickelst du den Faden ein paar Mal um den Schaft (das kleine Stückchen zwischen Knopf und Stoff), machst einen Knoten auf der Unterseite und fertig.

Ich habe im Laufe der Jahre bereits viele Knöpfe an Sporttaschen und Trainingsausrüstung wieder angenäht, und die Ankermethode funktioniert wirklich sehr gut. Das Wichtigste, das ich noch hinzufügen würde: Man sollte einen kleinen Abstand zwischen Knopf und Stoff schaffen, damit der Faden unter Spannung nicht reißt.

So mache ich das: Knoten Sie Ihren Faden und kommen Sie von unten durch ein Loch nach oben, dann gehen Sie durch das gegenüberliegende Loch nach unten. Wiederholen Sie das hin und her - ich gehe normalerweise etwa 6 - 8 Mal durch, je nach Knopfgröße und wie sehr er belastet wird. Während Sie das tun, legen Sie ein Zahnstocher oder Streichholz unter den Knopf, um diesen Spalt zu schaffen. Wenn Sie genug Durchgänge gemacht haben, bringen Sie die Nadel zwischen Knopf und Stoff nach oben, wickeln Sie den Faden ein paar Mal um den kleinen Schaft, den Sie damit erschaffen haben, schieben Sie dann wieder nach unten und knüpfen Sie unter dem Stoff ab.

Das Wickeln ist das, was alles zusammenhält. Diese Wicklungen werden praktisch zum verstärkten „Hals" des Knopfes und verteilen die Zugkraft viel besser, als wenn man einfach Faden flach gegen den Stoff drückt. Mit dieser Methode sind mir Knöpfe jahrelang haltbar geblieben, selbst bei Sachen, die ständig gezogen werden.

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