6 Antworten

★ Beste Antwort

Und wie viele Stoffreste hast du denn angesammelt? Wenn es viele kleine Stücke sind - versuch sie doch als Putztücher zu nutzen oder als Füllmaterial für selbstgemachte Spielzeuge/Kissen (Füllwatte ist teuer, aber deine eigenen Schnipsel sind kostenlos). Noch eine super Idee - Mini-Untersetzer für Heißes oder Topflappen, wenn der Stoff Baumwolle ist, da wird's praktisch und schön.

Kissen und Kosmetiktaschen sind natürlich schön, aber ich würde das nicht als Rettung für Berge von Stoffresten bezeichnen, weil man für ein Kissen nicht so viel Material braucht.

Das Hauptproblem ist, dass man sehr kleine Stoffschnipsel von Hand schwer annähen kann, und wenn man keine Erfahrung mit der Nähmaschine hat, kann man so viel Zeit damit verbringen, dass es einfacher ist, sie wegzuwerfen.

Wenn du hauptsächlich größere Teile hast, dann ist Patchwork oder ein Wandbild aus Stoff - ja, eine großartige Lösung.

Und für ganz kleine Reste ist es am ehrlichsten, sie in einer Schachtel zu sammeln und als Polstermaterial für Kissen zu verwenden, wenn du das nächste Mal nähst.

Bei mir zu Hause haben sich so viele Stoffreste angesammelt, dass ich sogar überlegt habe, eine Patchworkdecke zu machen - die Idee ist cool, aber bedenk, dass kleine Fetzen oder Reste aus dünnem Stoff beim Gebrauch schnell reißen können, also ist es besser, sie für Wandpaneele oder Schmuckstücke aufzuheben, wo der Stoff nicht belastet wird.

Wenn die Stoffreste ganz klein und verschieden sind, lohnt es sich, sie in eine separate Schachtel zu sammeln und zu warten, bis sich eine anständige Menge angesammelt hat. Dann kannst du etwas Größeres machen - zum Beispiel eine Patchworkdecke oder einen Plaid, wenn die Stoffe von der Dichte her passen. Das ist ein langer Prozess, aber das Ergebnis sieht sehr effektvoll und einzigartig aus, besonders wenn du die Stückchen so anordnest, dass ein schönes Muster entsteht.

Aus ganz feinen und dünnen Verschnitten macht sich eine gute Füllung. Ich fülle Kissen, Kuscheltiere und Säckchen oft mit Verschnitten statt mit Polyestervlies - funktioniert prima, hält die Form, und vor allem wird nichts weggeworfen. Eine andere Möglichkeit ist, Freunde zu fragen, ob sie ihre Verschnitte abgeben, wenn sie auch nähen. Zusammen hast du mehr Material und mehr Farbvielfalt, und ihr könnt zusammen an einem Abend etwas basteln.

Welche Stoffe bleiben dir denn meistens übrig? Baumwolle, Strickstoff, irgendetwas Synthetisches?

Ich beschäftige mich schon lange mit Nähen und kenne dieses Problem gut. Ihr habt übrigens recht, was die Patchworkdecke angeht - das ist wirklich ein Material fressender Projekt, aber es gibt auch einfachere Varianten. Versuch doch, aus deinen Resten Stoffboxen zum Aufbewahren zu machen. Du nimmst eine Kartonbox in der passenden Größe, beklebst sie innen und außen mit Stoffresten - sieht super aus, ist praktisch und braucht gar kein Nähen, nur Kleber oder sogar doppelseitiges Klebeband. Solche Boxen kannst du dann verschenken oder für Kleinkram verwenden.

Es gibt noch eine andere Variante, die selten erwähnt wird - Säckchen für Eis oder Wärmekissen aus Resten nähen. Du nimmst zwei Stoffrechtecke, nähst sie zusammen, füllst sie innen (mit Eis oder heißem Wasser), und verschließt die Kante. Super praktisch für Sport oder wenn der Rücken weh tut. Oder wenn du Leinen oder Baumwolle hast, kannst du schmale Streifen zuschneiden und daraus einen Korb oder einen Topfuntersetzer flechten. Die Hauptsache ist, die Reste wenigstens nach Stofftyp zu sortieren, damit du später nicht alles durcheinander durchwühlst.

Ich hatte mir zu Hause mal eine ordentliche Menge bunte Stoffreste angesammelt, nachdem ich Taschen genäht hatte, und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ihr realistisches Schicksal doch nicht dekorative Dinge sind, sondern praktische Sachen. Füllmaterial für Kissen und Spielzeug funktioniert, aber der Stoff wird nur langsam aufgebraucht. Viel schneller gehen die Lappen weg, wenn man sie in Streifen schneidet und als Reinigungstücher benutzt - man bereut nicht, sie wegzuwerfen, wenn sie abgenutzt sind, oder sie sogar mehrmals zu waschen.

Zu den vorherigen Antworten: Ein Patchwork-Plaid ist eine tolle Sache, aber es braucht, wenn nicht die gleiche Stoffstärke, dann wenigstens Kompatibilität. Wenn du da dünne Baumwolle, dichten Denim und elastischen Stoff durcheinander hast, wird das Ergebnis bei der Wäsche schief verformen. Besser sortierst du die Materialien vorher - leg dir einen separaten Stapel für Projekte aus ähnlich dicken Resten zur Seite.

Und wenn die Lappen sehr klein oder von ungewisser Zusammensetzung sind, macht es Sinn, sie in einer Kiste nicht monatelang, sondern länger zu sammeln. Wenn sich ein bis anderthalb Kilo uneinheitlicher Stücke angesammelt haben, kann man sich an so etwas wie einen Textilteppich in Tufting-Technik machen oder sie auf einen Untergrund für eine dekorative Wandpaneele nähen - das sieht bunter aus als ein Plaid, und der Stoff muss nicht gleich sein.

Deine Antwort

Anmeldenzum Beantworten.