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Ich habe alles Mögliche mit meinen Sukkulenten zu Hause ausprobiert und am Ende gemerkt, dass das Geheimnis nicht nur darin besteht, Feuchtigkeit zu vermeiden, sondern tatsächlich eine Umgebung zu schaffen, in der das Wasser blitzschnell durchläuft. Wer sagt, dass man Universalerde mit ein bisschen Sand verwenden soll, liegt völlig falsch. Was wirklich funktioniert, ist eine Mischung aus etwa 60% Bims oder Perlit, 30% spezielle Sukkulentenerde (die an sich schon drainiert) und 10% grober Sand. Besonders Bims macht den Unterschied, weil es leicht bleibt und sich mit der Zeit nicht verdichtet, anders als feiner Sand, der nach ein paar Jahren wie Zement wird.
Der häufigste Fehler, den ich sehe, ist zu denken, dass eine gute Drainage im Topf ausreicht. Stimmt, die braucht man, aber die Erde ist nur die halbe Miete. Die Wurzeln von Sukkulenten sind für trockene Klimazonen gemacht, also wenn das Substrat auch nur ein bisschen Feuchtigkeit speichert, verlierst du die Pflanzen langsam. Ich habe am Anfang dafür ziemlich viele Pflanzen verloren, habe einmal pro Woche gegossen, wie mir jemand geraten hatte, und die Erde blieb tagelang unten feucht. Jetzt gieße ich im Sommer und am nächsten Tag ist es schon trocken, und im Winter fast gar nicht. Die Zusammensetzung der Erde macht das Ganze viel fehlerverzeihender.
Ein praktischer Tipp: Wenn du Bims nicht findest, geht auch Perlit oder sogar feiner Kies in ähnlichen Verhältnissen. Wichtig ist, die Verdichtung aufzubrechen und das Wasser so schnell wie möglich verdunsten zu lassen. Überprüfe immer, indem du das Substrat ein paar Zentimeter unter der Oberfläche anfasst, bevor du gießt - lass dich nicht von einem Kalender leiten.
Sukkulenten hassen verdichtete und nasse Böden, also musst du etwas Drainierbares und Leichtes suchen! Das Wichtigste ist, dass sich das Wasser nicht staut, denn die Wurzeln faulen schnell und die Pflanze geht ein. Eine Basismischung, die wirklich gut funktioniert, ist Universal-Blumenerde gemischt mit grobem Sand oder Perlit im Verhältnis 1:1 oder auch 60 % Erde und 40 % Drainmaterial. Wenn du es genauer machen willst, gib auch noch etwas feinen Kies auf den Boden des Topfs - das hilft riesig beim Drainage!
Viele schwören auf spezielle Sukkulenten-Mischungen, die es fertig im Handel gibt, aber ehrlich gesagt: Wenn du Anfänger bist und nicht viel Geld ausgeben willst, funktioniert die DIY-Version einwandfrei. Wichtig ist, Blumenerden zu vermeiden, die zu viel Torf oder organische Materie enthalten, denn die halten Feuchtigkeit, und genau das mögen Sukkulenten überhaupt nicht. Wenn du noch etwas Aktivkohle in die Mischung gibst, umso besser - das verhindert schlechte Gerüche und Pilze beim Gießen.
Ein Detail, das viele übersehen: Der Topf muss Drainagelöcher haben, Punkt! Es hat keinen Sinn, die beste Erde der Welt zu haben, wenn das Wasser trotzdem staut. Nach dem Umtopfen warte mindestens eine Woche, bevor du zum ersten Mal gießt - die Verletzungen an den Wurzeln müssen abheilen. Sukkulenten sind zählebig, und wenn du sie erst mal in die richtige Erde setzt, bereiten sie dir viel weniger Kopfschmerzen!
Das, was bei meinen Pflanzen funktioniert hat, ist, Bimsstein oder groben Sand zur normalen Blumenerde hinzuzufügen - kauf nicht das fertige Zeug, das ist meistens immer noch zu wasserspeichernd; wenn du keinen Bimsstein findest, gehen auch zerbrochene Tonscherben gehackt.
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