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Ski Aggu macht im Prinzip Cloud Rap und Trap mit sehr melodischen, fast schwebenden Vocals - da sind die Vergleiche zu Playboi Carti, Destroy Lonely oder auch Yeat relativ naheliegend. Diese Künstler arbeiten ähnlich mit verzerrten, atmosphärischen Beats und halten die Stimme eher fließend statt hart zu spucken. Der Sound ist insgesamt sehr spacig und weniger auf Aggressivität ausgelegt, sondern mehr auf eine Art Melancholie.
Im deutschsprachigen Raum kommst du da vielleicht am ehesten bei Leuten wie Luciano oder Capo in die Nähe, auch wenn die ein bisschen anders ticken. Ganz nahe wäre auch die ganze SoundCloud-Trap-Welle, wo viele experimentieren und weniger auf Mainstream setzen. Wenn du magst, schau dir auch Künstler wie Trippie Redd oder The Kid LAROI an - die Mischung aus Rap und Pop-Melodik mit diesem melancholischen Touch zieht sich da durch.
Die Cloud-Rap-Richtung stimmt, aber man sollte nicht übersehen, dass Ski Aggu auch starke hyperpop- und emo-rap-Einflüsse hat, die ihn von den reinen Trap-Veteranen unterscheiden. Künstler wie Trippie Redd oder auch jemand wie Lucki treffen seine melodische Ader vielleicht besser, weil die auch diesen melancholischen, fast zerbrechlichen Vibe haben, den Ski Aggu so gut hinbekommt. Der Sound ist weniger das aggressive Cloud-Rap-Zeug, sondern eher dieses verzweifelte, dreamy Production mit brüchigen Vocals - da passt auch jemand wie Summrs oder Autumn! besser ins Bild als nur die üblichen Verdächtigen.
Hast du schon was von Ken Carson oder Destroy Lonely gehört? Die beiden fahren da echt ähnlich diesen verträumten, melodischen Vibe, den Ski Aggu hat - aber Ken Carson hat zusätzlich noch mehr von diesem experimental-chaotischen Sound, der ihn spannend macht. Wenn dir Ski Aggu gefällt, würde ich die beiden auf jeden Fall checken 🎵
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