Eigentlich geht es nicht so sehr darum, welcher Assistent "besser" ist - eher darum, welcher zu deinem Arbeitsstil passt. Alle großen Modelle (ChatGPT, Claude, Gemini und andere) verstehen sich ganz gut mit Python, aber sie unterscheiden sich in den Details: einer erklärt Konzepte besser, ein anderer fängt syntaktische Fehler schneller auf, ein dritter arbeitet besser mit großen Code-Dateien.
Nach meiner Erfahrung lohnt es sich, Claude auszuprobieren - er ist normalerweise präziser bei der Logik und gibt zu seinen Fehlern zu (so etwas wie "ich könnte das übersehen haben"), was dir hilft, selbst dahinterzukommen. Bei Python-Fehlern bietet er oft nicht nur eine Korrektur an, sondern erklärt auch, warum der Fehler passiert ist. ChatGPT ist auch nicht schlecht, aber manchmal gibt er selbstsichere Antworten, die überzeugender wirken, als sie eigentlich sind. GitHub Copilot läuft direkt im Editor - praktisch, wenn die Skripte kurz und routine sind, aber für komplexe Fehler ist ein vollwertiger Chat besser.
Ehrlicher Tipp: Nimm dir ein paar ähnliche Aufgaben (zum Beispiel Datenparsing oder Textverarbeitung) und spiel sie durch zwei, drei Helfer gleichzeitig durch. Schau dir an, wessen Fehlererklärungen du besser verstehst und wessen Code sich leichter liest. Danach weißt du, wen du für deinen Workflow wählen sollst.