Welches ist das beste Material zur Isolierung einer Wand gegen Feuchtigkeit?

Die Wand in meinem Schlafzimmer wird jeden Winter nass und die Farbe blättert ab. Ich überlege, eine Renovierung zu machen, bin mir aber nicht sicher, ob ich eine Bitumenbahn, Polystyrol oder diesen Polyurethanschaum verlegen soll, den ich bei Leroy Merlin gesehen habe. Was ist am günstigsten und funktioniert wirklich?

3 Antworten

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Bitumenbahn ist wirklich die billigste Lösung und funktioniert gut für solche Probleme, besonders wenn die Feuchtigkeit von außen in die Wand kommt. Polystyrol löst das Problem auch, ist aber normalerweise teurer und braucht eine sorgfältigere Verarbeitung. Dieses Polyurethan-Spray, das du gesehen hast, funktioniert schon, aber am Ende wird's erheblich teurer und je nachdem, wodurch die Feuchtigkeit verursacht wird (ob es echte Durchfeuchtung ist oder nur Tauwasser), brauchst du vielleicht gar nicht so viel Geld auszugeben. Bevor du irgendetwas machst, musst du klären, ob Wasser durch die Wand eindringt oder ob es nur Luftfeuchtigkeit ist, die kondensiert, denn die Lösung unterscheidet sich erheblich.

Das Problem liegt normalerweise nicht nur darin, das richtige Material zu wählen, sondern herauszufinden, woher die Feuchtigkeit überhaupt kommt. Wenn die Wand nur im Winter nass wird und die Farbe abblättert, kann es Kondensation sein (die feuchte Luft aus dem Zimmer trifft auf die kalte Wand) oder aufsteigende Feuchte vom Boden. Das ändert die Lösung erheblich.

Bei Kondensation lohnt es sich gar nicht, Geld für Bitumenbahn oder Polystyrol auszugeben - du brauchst Belüftung (Fenster öffnen, einen Luftentfeuchter aufstellen) und hochwertige Farbe. Wenn die Feuchtigkeit aber von außen oder vom Boden kommt, dann hilft Isolierung wirklich. Bitumenbahn funktioniert gut, wenn du sie innen anbringst, ist aber effektiver, wenn du die Sperre von außen schaffst (falls die Wand von außen zugänglich ist). Polyurethan-Spray ist teurer und braucht einen Fachmann, haftet aber besser auf unebenen Oberflächen. Polystyrol ist dazwischen und erfordert eine Montage mit Konstruktion.

Bevor du Geld ausgibst, mach ein paar Fotos und schau dir genau an, wo das Wasser auftritt - ob nur in einer unteren Ecke oder über die ganze Wand, ob es Schimmelflecken gibt, solche Sachen. Denn wenn es nur Kondensation ist, ist die billigste Lösung wirklich, das Zimmer gut zu belüften und die Wand mit einer Wärmepistole oder einem tragbaren Heizgerät ein paar Wochen lang trocknen zu lassen.

Bevor du dich für eines dieser Materialien entscheidest, lohnt es sich, erst mal zu klären, ob die Feuchtigkeit wirklich von außen kommt oder ob es sich um Kondensation handelt. Der Unterschied ist groß: Wenn die Wand nur im Winter nass wird und die Farbe abblättert, kann es sein, dass die warme und feuchte Luft aus dem Zimmer auf die kalte Wand trifft und kondensiert. In diesem Fall hilft keine Innendämmung - du brauchst bessere Belüftung, ein trockeneres Zimmer oder höhere Wandtemperaturen.

Wenn du aber bestätigst, dass Feuchtigkeit wirklich von außen eindringt (Wand immer nass, Infiltrationszeichen usw.), dann macht eine Dämmung Sinn. Die Asphaltbahn ist wirklich die billigste und praktischste Lösung, besonders wenn du sie hinter der Verkleidung anbringst. Polystyrol klebt auch gut auf Wänden, erfordert aber danach einen Putzauftrag, was ins Geld geht. Was diesen Polyurethanschaum angeht - der funktioniert gut zum Abdichten kleinerer Risse und einzelner Stellen, ist aber keine optimale Lösung für eine ganze Wand - und der Preis pro Quadratmeter wird deutlich höher.

Ideal wäre, erst mal herauszufinden, wo das Wasser herkommt: Fass die Wand innen und außen an, schau, ob der Putz beschädigt ist, ob es verstopfte Dachrinnen oder Entwässerungsprobleme rund um das Haus gibt. Manchmal löst sich das Problem mit etwas so Einfachem wie einer Reparatur am Wassertank oder einer Reinigung der Umgebung. Wenn es wirklich tiefe Infiltration ist, ist die Asphaltbahn der wirtschaftlichste Weg.

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