Schau, ich sag's dir ehrlich - wenn es Copics sind, ja, dann lohnt sich das Retten. Die Dinger kosten ein Vermögen und ausgetrocknete Spitzen lassen sich eigentlich meistens ganz gut reparieren. Die Einweichmethode, die die andere Person erwähnt hat, funktioniert, aber lass mich dir das Ganze etwas ausführlicher erklären, da ich das bei den Malmitteln meiner Tochter schon öfter machen musste, als mir lieb ist.
Der Einweichansatz ist solide. Nimm eine flache Schale oder sogar einfach einen Markierungsdeckel, gieß da etwas von der echten Markerfarbe rein, wenn du Nachfüllflaschen hast (Copic verkauft die), oder nimm Franzbranntwein, wenn du keine hast. Leg die Spitze da rein und lass sie 20-30 Minuten stehen. Nicht einfach reintuchen und gleich wieder rausziehen - gib der Sache Zeit, um sich wieder vollzusaugen. Nach dem Einweichen auf Altpapier rumkrakeln, um den Fluss wieder in Gange zu bringen. Manchmal muss man das wiederholen, wenn die Spitze wirklich verkrustet ist. Der Trick ist, nicht ungeduldig zu werden - lass das Lösungsmittel seine Arbeit machen.
Wenn das Einweichen sie nicht vollständig aufweckt, hast du noch die Nachfülloption. Copic macht Nachfüllflaschen und Ersatzminen, falls die Spitze selbst beschädigt ist und nicht nur ausgetrocknet. Aber ehrlich gesagt ist es meistens nur Austrocknung. Ab jetzt die Spitzen nach unten lagern, wenn du dir diese Kopfschmerzen sparen willst. Deckel ab? Das ist dein Problem. Es lohnt sich, 20 Minuten einzuweichen, bevor du sie in den Müll wirfst.