2 Antworten

★ Beste Antwort

Das Problem ist wahrscheinlich, dass dein Laptop die Echtzeitvorschau nicht bewältigt. In DaVinci Resolve kannst du in den Projekteinstellungen die Wiedergabeauflösung runterfahren - das hilft massiv. Statt in voller 1080p zu arbeiten, kannst du auf 1/2 oder 1/4 Auflösung switchen, und beim Export geht es dann trotzdem in voller Qualität raus. Das macht das Schneiden selbst viel flüssiger. Auch die Playback-Qualität (im Player unten rechts, wo die Prozentangabe ist) einfach reduzieren.

Ein zweiter Punkt: Überprüf deine Effekte. Manche Filter sind richtig ressourcenhungrig, besonders wenn du mehrere davon kaskadierst. Manchmal lohnt sich es, einzelne Effekt-Stränge zu kollabieren oder am Ende der Timeline nur auf den finalen Export zu rendern, statt alles live zu rechnen. Wenn du viele Schnitte auf einmal machst, kann auch Proxies erstellen sinnvoll sein - DaVinci hat dafür ein eigenes Menü. Damit arbeitest du mit komprimierten Versionen und der Export nutzt später wieder deine Original-Dateien.

Wenn wirklich gar nichts hilft, könntest du auch einfach akzeptieren, dass du beim Schneiden selbst ein bisschen warten musst und lieber die Preview während der Wiedergabe deaktivierst. Nerve ja hauptsächlich beim Arbeiten, nicht beim Exportieren - und der Export läuft ja eh im Hintergrund.

Wenn du noch mehr Ruckler loswerden willst, probier mal die Proxy-Funktion in Resolve aus - damit erstellst du niedrigauflösende Versionen deiner Clips, mit denen das Programm viel flüssiger arbeitet. Du schneidest dann zwar mit kleineren Dateien, aber sobald du alles fertig hast, rendern sich die Effekte auf die Original-Qualität zurück. Das ist echt ein Game Changer, wenn man mit älteren Laptops arbeitet und trotzdem nicht auf Effekte verzichten will.

Deine Antwort

Anmeldenzum Beantworten.