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Alkohol oder Nagellackentferner lösen den Kleber perfekt auf. WD-40 funktioniert auch.
Normales Pflanzenöl: tränken Sie ein Tuch, halten Sie es ein paar Minuten auf dem Fleck und wischen Sie ab. Dann waschen Sie mit Spülmittel.
Melaminschaum und das wars, man muss nichts einweichen
Ich würde hinzufügen, dass alles davon abhängt, wie lange das Klebeband schon klebt. Wenn es frisch ist - ja, ein Melamin-Schwamm funktioniert hervorragend, ich benutze ihn oft. Aber wenn der Klebestreifen eingetrocknet ist, dann lieber doch einweichen. Ich persönlich nutze gerne Aceton (also Nagellackentferner) - man nimmt einen Wattepads, trägt es auf, lässt es etwa fünf Minuten einwirken, dann wischt man vorsichtig. Wichtig - nicht zu fest drücken, sonst kann man das Glas zerkratzen, besonders wenn da Sandkörnchen drauf sind.
Speiseöl funktioniert natürlich, aber danach bleibt lange ein fettiger Belag. Nach dem Öl muss man mehrmals mit Glasreiniger oder Alkohol nachwischen, sonst wird das Glas trübe. WD-40 mag ich lieber - das ist ein Universalmittel, das ich immer im Häuschen zur Hand habe, es funktioniert schnell gegen Klebeband und lässt sich dann leicht mit normalem Seifenwasser abwischen.
Mein Tipp: versuche erst die mechanische Methode - den trockenen Melamin-Schwamm oder sogar den Fingernagel (wenn du vorsichtig bist). Wenn das nicht funktioniert, dann greif zur Chemie. Und wenn du Aceton benutzt, lüfte den Raum - der Geruch ist unangenehm, verschwindet aber schnell.
Bei uns zu Hause wird diese Frage ganz einfach gelöst - ich nehme Aceton, das immer da ist und nicht teuer, tränke damit ein Stück Watte oder eine Wattescheibe, drücke sie fünf bis zehn Minuten auf die Klebestreifen-Spur und wische dann mit einem Tuch ab. Der Kleber wird weich und geht leicht ab. Allerdings muss man aufpassen, dass das Aceton nicht auf einen Kunststoffrahmen kommt - das kann beschädigt werden. Nach der Behandlung glänzt das Glas, wenn man es mit einem sauberen, feuchten Tuch abwischt.
Oben haben die schon richtig über Speiseöl geschrieben - das funktioniert wirklich, ich habe das selbst bei meiner Schwester gemacht, als ich nichts Passendes zur Hand hatte. Es dauert etwas länger, ist aber absolut ungefährlich für alle Oberflächen. Die Melamin-Radierer-Schwämme sind gut für frische Spuren - ich erinnere mich, als meine Enkelin Aufkleber auf den neuen Schrank klebt, bin ich schnell mit dem Schwamm über die Klebereste gegangen und es hat auf Anhieb geklappt.
Wenn die Spur sehr alt und eingetrocknet ist, kombiniere ich normalerweise: zuerst halte ich Öl oder Aceton dran, um es aufzuweichen, dann nehme ich einen Kunststoffspachtel oder eine alte Karte und kratze vorsichtig, um das Glas nicht zu zerkratzen. Die Hauptsache ist, nicht zu eilen und nicht zu drücken, sonst kann man das Glas mit Mikrorissen beschädigen.
Bin da schon mehrmals drauf gestoßen, besonders wenn ich Etiketten auf Glasgläser in der Badeanstalt geklebt hab (ja, bei uns ist da alles beschriftet). Kann bestätigen, dass die Jungs weiter oben im Großen und Ganzen recht haben, aber es gibt einen Punkt, den man normalerweise übersieht. Wenn man Alkohol oder Aceton benutzt, muss man beim Glas vorsichtiger sein - diese Stoffe können Schlieren hinterlassen, wenn man sie nicht komplett abspült. Nach der chemischen Behandlung unbedingt mit einem Tuch abwischen, das nur in Wasser getränkt ist, sonst wird's noch schlimmer als vorher.
Persönlich nehm ich meistens einfach Öl, weil das sicherer ist und keinen Geruch hinterlässt. Ich tränke ein Wattepads, drück's auf die Stelle für fünf bis zehn Minuten, dann reib ich vorsichtig mit der Hand oder nem weichen Tuch - der Kleber rollt sich eigentlich ganz gut zusammen. Danach muss man's wirklich mit Spülmittel waschen, um die Fettigkeit zu entfernen.
Zur Melamin-Radiergummi stimm ich dir zu - wenn das Klebeband frisch ist, ist die echt magisch, schafft's in einer Minute. Aber wenn die Spur alt und eingetrocknet ist, wirken Öl oder Alkohol doch besser. Hauptsache - nicht aggressiv auf dem Glas rumreiben, sonst kann man's zerkratzen, und ich hab letztes Jahr ungefähr 20 von meinen zerkratzten Krügen rumstehen sehn.
Der Kleber von Klebeband wird durch Wärme wunderbar weich, und ich spare mir damit oft Zeit. Wenn ich Geräte repariere, muss ich ständig Aufkleber und Kleberreste vom Displayglas entfernen - deshalb habe ich diese Methode selbst getestet. Richte einfach einen Föhn mit heißer Luft fünf bis zehn Minuten auf die Stelle. Der Kleber wird geschmeidig und lässt sich buchstäblich mit dem Finger abrollen. Danach wischst du das Glas mit Alkohol oder einfach mit einem feuchten Tuch ab.
Falls du keinen Föhn hast oder der Rückstand groß ist, kombiniere ich die Methoden: erst mit dem Föhn aufwärmen, dann ein Tuch in Aceton oder Testbenzin tränken und aufs Fleckchen legen. Die Kombination funktioniert auch bei hartnäckigen Resten, die längst trocken sind. Nach der Behandlung spüle ich das Glas gründlich mit Seifenwasser ab, damit der chemische Geruch verfliegt.
Ich kann bestätigen, dass Öl tatsächlich hilft - habe ich ausprobiert. Aber verglichen mit Wärme ist es langsamer, besonders wenn der Kleber alt ist. Außerdem musst du danach spülen, um Ölflecken zu entfernen. Die Melaminschaum-Schwämme sind ne gute Sache, aber wenn das Klebeband gerade erst geklebt wurde, spart dir der Föhn Kraft und du brauchst überhaupt kein Schleifmittel.
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