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Schau, im Grunde, wenn zwei Oberflächen sich berühren, sind die Mikroskope, die sie haben, alle unregelmäßig und sie verhaken sich ineinander und erzeugen Widerstand. Es ist wie wenn du versuchst, zwei raue Korkstücke übereinander zu schieben, egal wie oft du es versuchst, es gibt immer etwas, das dich bremst.
Die Erklärung mit den mikroskopischen Unebenheiten ist eigentlich ziemlich treffend, aber da steckt noch ein bisschen mehr dahinter. Neben diesen mikroskopischen "Häkchen" hat Reibung auch mit elektromagnetischen Kräften zwischen den Atomen der beiden Oberflächen zu tun, wenn sie in Kontakt sind, und mit dem Druck, den du zwischen ihnen ausübst. Deshalb hast du mehr Reibung, wenn du ein Objekt stark drückst, während die Reibung sinkt, wenn du den Druck reduzierst (oder ein Schmiermittel verwendest, das einen Film zwischen den Oberflächen bildet). Es ist nicht nur reine Mechanik von mikroskopischer Passung, da spielen auch chemische Prozesse eine Rolle.
Wie oben erwähnt, ist es mehr oder weniger das, aber ich kann dir das aus einer anderen Perspektive erklären. Stell dir vor, dass die Oberflächen auf mikroskopischer Ebene wie Berge und Täler sind, also wenn du sie gegeneinander drückst, verhaken sich diese "Spitzchen" ineinander und erzeugen Widerstand. Außerdem spielen elektromagnetische Kräfte zwischen den Atomen eine Rolle, also ist es nicht nur die mechanische Verhakung, sondern auch die Chemie dahinter. Deswegen ändert sich die Reibung, wenn du zwei verschiedene Materialien hast, oder wenn eines nass vs. trocken ist, ändert sich alles 🎸
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