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Fang damit an, dass du alle Ausgaben nach Kategorien auflistest und ausrechnest, wie viel wirklich pro Kunde draufgeht - viele haben gar keine Ahnung, was die Arbeit kostet.

Dann schau dir die Preise der Konkurrenz an und bewerte ehrlich, ob dein Service teurer sein kann, denn wenn du viele Kunden hast, aber kein Geld verdienst, dann liegt das Problem garantiert am Preis und nicht an der Nachfrage.

Versuche, nicht einfach die Ausgaben zu verfolgen, sondern konkret die Zeit für jeden Kunden zu erfassen - dann wirst du merken, dass du irgendwo die halbe Zeit für Leute aufbringst, die wenig zahlen oder ständig Rabatte und Nachbesserungen verlangen. Oft liegt das Problem gar nicht bei den Gesamtzahlen, sondern daran, dass ein paar unrentable Kunden buchstäblich deinen ganzen Gewinn mit den anderen aufzehren.

Das Wichtigste ist, die Kunden nach Rentabilität zu unterteilen und ehrlich zu berechnen, wie viel du wirklich bei jedem verdienst, nachdem du alle Ausgaben abgezogen hast, einschließlich deiner eigenen Zeit. Normalerweise stellt sich heraus, dass ein Drittel der Kunden die Hälfte des Gewinns bringt, während die restlichen kaum die Kosten decken - dann wird klar, auf welche Kunden du dich konzentrieren solltest und von welchen du dich lieber verabschiedest.

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