Das ist eigentlich gar nicht so dramatisch wie es sich anfühlt. Wenn deine Noten bisher okay sind, brauchst du nicht monatelang durchgehend pauken. Ich hab selbst viel Zeit mit Vorbereitung verbracht, aber ehrlich gesagt war die Intensität wichtiger als die pure Stundenanzahl. Realistisch würde ich sagen, dass du ab Herbst nächstes Jahres, also so vier bis fünf Monate vorher, gezielt anfangen solltest. Das ist nicht wahnsinnig viel Zeit, aber wenn du regelmäßig dran bleibst, völlig ausreichend.
Der Trick ist, nicht erst im Januar in Panik zu verfallen, sondern schon ab September/Oktober vielleicht eine halbe Stunde pro Woche die Themen zu wiederholen, die dir schwerer fallen. So ein Pensum baut sich dann peu à peu auf - irgendwann machst du vielleicht zwei, drei Stunden pro Woche, je nachdem wie nah du ans Abi rückst. Wichtiger ist, dass du wirklich verstehst, was du tust, statt nur Aufgaben zu lösen. Alte Abi-Aufgaben von den Jahren davor sind mega wertvoll, damit kriegst du ein Gefühl dafür, wie die Prüfung aussieht.
In den letzten zwei Monaten würde ich dann nochmal Gas geben - da kann es auch mal zwei, drei Stunden pro Woche sein. Aber das ist nicht täglich, eher konzentrierte Lernblöcke. Und super wichtig: Pausen machen und nicht in Lernstress reinrutschen. Wenn deine Grundlagen solide sind, wie es sich anhört, schaffst du das locker. Die Nervosität ist total normal, aber das ist kein Zeichen, dass du nicht bereit bist.