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Feature-basierte Strukturen funktionieren in den meisten Fällen besser als technische Layer, besonders bei größeren Projekten. Der Grund ist simpel: wenn du ein Feature anfassen musst, sind alle relevanten Dateien an einem Ort, nicht über verschiedene "components"- und "services"-Ordner verteilt. Statt also `/src/components/UserCard`, `/src/services/userService`, `/src/utils/userHelpers` zu haben, packst du alles zusammen unter `/src/features/user/`. Das macht die Orientierung leichter und reduziert mentale Last beim Coden. Besonders wenn mehrere Leute am Projekt arbeiten, gibt's weniger Konflikte und Verwirrung über "wo muss das eigentlich hin?".

Innerhalb deiner Features kannst du dann eine konsistente interne Struktur aufbauen. Sowas wie `/features/user/components`, `/features/user/hooks`, `/features/user/types`, `/features/user/utils` macht Sinn - hier gibts klare Subkategorien, aber alles gehört thematisch zusammen. Für wirklich große Module lohnt sich auch noch eine weitere Untergliederung nach Subfeatures. Ein praktisches Beispiel: dein `/features/user` könnte unterteilt sein in `/features/user/authentication`, `/features/user/profile`, `/features/user/settings`.

Was über mehrere Features geht - gemeinsame Utilities, globale Typen, zentrale Services - packst du in separate Ordner wie `/shared`, `/lib` oder `/core`. Das ist dann wirklich die Ausnahme, nicht die Regel. Das wichtigste ist eigentlich, dass du eine Struktur wählst und sie konsequent durchziehst. Was am besten funktioniert, hängt auch von der Größe und dem Stack deines Projekts ab, aber Feature-First ist mittlerweile so ziemlich der Standard in der Praxis.

Fang mit Feature-Ordnung an, das skaliert deutlich besser als technische Schichten - jedes Feature kriegt seinen eigenen Ordner mit allen zugehörigen Components, Services und Utils darin. So findest du später schneller zusammenhängende Code-Teile und kannst ganze Features leichter löschen oder verschieben, ohne überall rumsuchen zu müssen. Technische Layer wie "utils" oder "shared" kannst du dann noch für wirklich projektweite Sachen nutzen, aber die Masse sollte feature-nah organisiert sein.

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