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Kunststoffrohre dominieren jetzt den Markt, und das ist kein Zufall! Polypropylen und PVC sind günstiger, rosten nicht, lassen sich einfacher montieren - damit kommst du auch ohne spezielle Erfahrung zurecht. Das Wichtigste ist, die Rohre mit dem richtigen Durchmesser zu wählen: für die Hausinstallation nimmt man normalerweise 50 mm, für Auslässe von Toiletten - 100 mm. PVC ist spröder, verträgt aber aggressive Umgebungen besser, und Polypropylen ist stabiler, kann sich aber bei hohen Temperaturen verformen. Für den unterirdischen Teil sind besonders wellförmige Polyethylenrohre gut - sie sind flexibel, halten Bodenbewegungen und Wurzeln aus.

Gussrohre findet man in alten Häusern, und sie sind zuverlässig, aber damit ist es echt nervig! Sie sind schwer, erfordern spezielle Fähigkeiten beim Einbau, rosten mit der Zeit von innen und verschmutzen. Wenn sie bereits installiert sind - lass sie stehen, wenn du eine neue Leitung planst - quäl dich nicht damit ab. Asbestzement sollte man auch lieber meiden, obwohl er robust ist, weil das Material der Gesundheit nicht so förderlich ist.

Das würde ich dir empfehlen: für die Hausinstallation nimm hochwertiges Polypropylen mit dicken Wänden, überprüf die Beschriftung - es sollte draufstehen, dass es für Abwasser geeignet ist. Für den Hauseingang und den unterirdischen Teil nutze Wellrohr oder PVC je nach Bodenverhältnissen. Und verlege alle Rohre unbedingt mit einem Gefälle von mindestens 2 Zentimetern pro Meter - ohne das wirst du Probleme mit Verstopfungen und Gerüchen bekommen!

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