Wird Australien in 40 Jahren tatsächlich mehr Todesfälle als Geburten haben?

Ein großer Bericht prognostiziert, dass Australien in etwa 40 Jahren einen Punkt erreichen wird, an dem mehr Menschen sterben als geboren werden, was ein langsameres Bevölkerungswachstum bedeuten würde. Das hat ziemlich große Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Arbeitskräfte und die Dienstleistungen in der Zukunft. Es ist die Art von demografischem Wandel, auf den Länder mit Einwanderungspolitik und anderen Maßnahmen vorbereitet sein müssen.

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Das ist angesichts von Australiens alternder Bevölkerung und niedrigeren Geburtenraten durchaus plausibel, wobei es wirklich von den Zuwanderungszahlen und davon abhängt, ob sich die Politik ändert! Wenn das Land jüngeren Migranten weiterhin die Tür öffnet wie bisher, könnte der natürliche Rückgang ausgeglichen werden, sodass die Gesamtbevölkerung trotzdem weiterwächst.

Wenn man sich Australiens Geburtenrate und die Trends der alternden Bevölkerung anschaut, ja, das ist durchaus plausibel - die meisten entwickelten Länder steuern in diese Richtung. Die Geburtenrate liegt schon länger unter dem Bestandserhaltungsniveau, und ohne signifikante Migration wird der natürliche Bevölkerungszuwachs (Geburten minus Todesfälle) irgendwann negativ. Ob das in genau 40 Jahren passiert, hängt davon ab, wie schnell sich die Einwanderungspolitik und die Geburtenraten ändern, aber Demografen sind sich ziemlich einig, dass Australien diesen Wendepunkt irgendwann erreichen wird, es sei denn, es passiert etwas Wesentliches. Es ist aber nicht hoffnungslos - Länder wie Japan und Deutschland managen bereits Bevölkerungen, wo die Todesfälle die Geburten übersteigen, also ist das mit der richtigen Planung zu bewältigen.

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