Mit 15 Jahren und sichtbarer Fäulnis stehst du wahrscheinlich an einem kritischen Punkt. Die Fäulnis am unteren Ende ist die eigentliche Sorge hier - das ist Strukturschaden, nicht nur ein kosmetisches Problem. Wenn das Holz weich ist, wenn du darauf drückst, ist das Holz beschädigt und wird nur noch schlimmer. Abblätternde Farbe ist lästig, aber zu beheben; ausbreitende Fäulnis bedeutet, dass Wasser in den Rahmen selbst eindringt, was zu Schimmel, Rahmenschaden und letztendlich zur Beeinträchtigung der ganzen Türstruktur führen kann. Wenn die Fäulnis nur oberflächlich ist und du sie früh erkennst, könntest du mit dem Austausch dieses Bereichs und neuem Anstrich davonkommen. Aber wenn sie tiefer als etwa ein halber Zentimeter ist, steigen die Reparaturkosten schnell an, und du gibst im Grunde nur Geld für eine Tür aus, die bereits ausfällt.
Das würde ich machen: geh da runter und sonde das faulige Holz wirklich gründlich mit einem Schlitzschraubendreher ab. Wenn er leicht eindringt oder das Holz zerbröckelt, macht der Austausch Sinn. Überprüfe auch den Rahmen auf weiche Stellen, die Scharniere auf Durchhang, und ob die Tür noch richtig schließt und abdichtet. Wenn du Zugluft bemerkst, Wasserschäden im Haus neben der Tür oder die Tür nicht richtig einrastet, sind das Zeichen, dass der ganze Rahmen beschädigt ist. Eine neue Tür amortisiert sich durch Energieeinsparungen und Seelenfrieden ziemlich schnell von selbst, besonders wenn die aktuelle Feuchtigkeit hereinlässt. Wenn die Fäulnis gering ist und alles andere in Ordnung ist, könnte eine gute Reparatur und neuer Anstrich dir noch etwa 5 Jahre mehr bringen. Aber mit bereits vorhandener Holzfäulnis schaust du wahrscheinlich eher früher als später auf einen Austausch hin.