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Telefonbenachrichtigungen in der Nacht können deine Traumerinnerung definitiv durcheinanderbringen, hauptsächlich weil sie deine Schlafzyklen in den falschen Momenten unterbrechen. Träume sind am stärksten während der REM-Phase, die in längeren Abschnitten je später die Nacht fortschreitet. Wenn dich eine Benachrichtigung wach rüttelt oder dich auch nur halb wachrüttelt, merkst du dir mit höherer Wahrscheinlichkeit, was gerade in deinem Gehirn abläuft. Aber hier ist der Haken - wenn dich die Benachrichtigung während einer Non-REM-Phase aus dem Schlaf reißt, erinnerst du dich vielleicht nicht viel, da Träume dort ohnehin verschwommener sind. Das größere Problem ist, dass die Unterbrechung deinen Schlaf fragmentiert, und fragmentierter Schlaf bedeutet insgesamt weniger vollständige REM-Zyklen. Du merkst dir also einfach weniger Trauminhalt.
Was ich bei meinem eigenen Schlaf bemerkt habe, ist, dass auch Vibrationen ausreichen, um Dinge durcheinanderzubringen. Ich habe vor einer Weile alle Benachrichtigungen nach Mitternacht ausgeschaltet, und ehrlich gesagt hat sich meine Traumerinnerung merklich verbessert. Das ist keine Magie - es ist einfach so, dass ich tatsächlich komplette Schlafphasen durchlaufe, ohne herausgerissen zu werden. Das Licht vom Handybildschirm spielt auch eine Rolle, da helles Licht deinem Gehirn sagt, dass es aufwachen soll. Das kann deinen Schlaf weniger tief machen und Träume weniger lebhaft. Wenn du dir mehr Träume merken möchtest, hilft es, das Handy wirklich stummzuschalten und idealerweise außerhalb der Reichweite zu halten.
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