Ich habe schon mit einem Handy-Setup beim Wandern rumexperimentiert und ehrlich gesagt, Gimbals werden schnell langweilig, wenn du ohnehin schon Ausrüstung mit dir herumschleppst. Für das, was du eigentlich machst - Wandern und Vlogging - ist ein kompaktes Stativ mit einer Handy-Halterung viel praktischer, als du denkst. So etwas wie ein Gorillapod oder ein kleines flexibles Stativ wiegt fast nichts, lässt sich winzig klein verstauen und gibt dir solide Stabilisierung ohne Batterien oder Motoren, um die du dir Gedanken machen musst. Du kannst es in Felsen keilen, um Äste wickeln oder einfach auf relativ ebenem Boden aufstellen. Wenn du zwischen den Aufnahmen herumläufst, dauert es vielleicht 30 Sekunden zum Einpacken, also bremst dich das nicht aus.
Die andere gute Option ist eine einfache Handy-Halterung, die an deinem Rucksackschultergurt oder an der Brust befestigt wird. Das sind im Grunde L-förmige Halter mit Reibungsarmen - sie kosten so um die 20 - 40 Dollar, wiegen kaum etwas und ermöglichen dir POV-Aufnahmen während du unterwegs bist. Der Nachteil ist, dass du auf diesen einen Blickwinkel beschränkt bist, aber für Wandervideos ist das eigentlich ziemlich natürlich und lässt deine Hände frei. Du könntest auch noch einen einfachen Handy-Stabilisierungsgriff hinzunehmen (kein motorisierter Gimbal, nur ein ausbalancierter Griff), wenn du glattere Gehaufnahmen ohne den Umfang eines vollständigen Gimbals haben möchtest.
Die Realität ist: Beim Wandern ist die beste Ausrüstung normalerweise nicht nur eine Sache. Packe ein günstiges flexibles Stativ in deinen Rucksack, vielleicht noch eine Schultergurt-Halterung, und nutze dein Stativ für Einstellungsaufnahmen während du Pause machst. Diese Kombination bleibt leicht, geht dir während der Wanderung nicht aus und sieht ehrlich gesagt besser auf der Kamera aus als verwackeltes Handheld-Videomaterial beim Gehen.