2 Antworten
Ist dir schon aufgefallen, dass die Kamera deines Handys verschwommen wird, wenn du wirklich weit reinzoomst? Das ist digitales Zoomen. Optisches Zoomen nutzt echte Glaslinsen, um das, was du siehst, zu vergrößern, bevor die Kamera es überhaupt aufnimmt - so behältst du alle Details. Digitales Zoomen schneidet das Bild einfach zu und vergrößert es, nachdem es aufgenommen wurde, deshalb sieht es körnig aus und verliert an Qualität. Für wirklich hochwertige Fotos ist optisches Zoomen viel besser - das ist, was du haben möchtest, wenn deine Kamera es hat.
Hast du schon mal etwas in der Ferne vergrößert und dich gefragt, warum es umso unscharfer wird, je mehr du zoomst?
Optischer Zoom ist echte Vergrößerung - Glaslinsen bewegen sich physisch in deiner Kamera und bringen das Motiv näher heran, ohne dabei an Schärfe zu verlieren. Digitaler Zoom ist nur Zuschneiden und Vergrößern eines Ausschnitts von dem, was du bereits aufgenommen hast, deshalb fällt das Bild auseinander und wird verpixelt. Das habe ich auf die harte Tour gelernt, als ich versuchte, Vögel in meinem Garten zu fotografieren; der optische Zoom meines Handys funktionierte bis etwa 3x gut, aber alles darüber hinaus sah aus wie ein verwischter Haufen. Das war der Punkt, an dem die Kamera zum digitalen Zoom wechselte und die Qualität opferte.
Deine Antwort
Anmeldenzum Beantworten.