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Wird dich Raten irgendwann einholen, besonders wenn Kunden anfangen, Rechnungen zu hinterfragen oder du herausfinden musst, welche Projekte eigentlich profitabel sind. Ich würde dir eine Zeit-Tracking-App wie Toggl oder Clockify empfehlen - die sind ziemlich einfach zu bedienen und du kannst für jeden Kunden ein Projekt einrichten. Das Wichtigste ist, die Stoppuhr zu starten, *wenn* du wirklich anfängst zu arbeiten, nicht später zu versuchen, dich daran zu erinnern. Ich weiß, das klingt offensichtlich, aber du wärst überrascht, wie viele Leute das einfach so machen.

Bei vielen Web-Designern funktioniert es gut, die Zeit in Blöcken über den Tag verteilt zu tracken. Also wenn du von Mock-ups für Client A zu Überarbeitungen für Client B wechselst, stellst du einfach um, an welchem Projekt der Timer läuft. Bei den meisten Apps kannst du auch Notizen hinzufügen, sodass du aufschreiben kannst, was du gerade gemacht hast - „Homepage-Redesign" oder „CSS-Fixes" - was super hilfreich ist, wenn du das später durchsiehst. Nach ein, zwei Wochen wird es zur Gewohnheit und du denkst gar nicht mehr drüber nach.

Das echte Game-Changer ist aber, deine erfasste Zeit wöchentlich zu überprüfen und zu sehen, wohin deine Stunden wirklich gehen. Du könntest feststellen, dass du viel mehr Zeit für Überarbeitungen aufwendest, als du geschätzt hast, oder dass bestimmte Kunden unverhältnismäßig viel Zeit auffressen. Diese Daten sind Gold wert, um zukünftige Angebote anzupassen und herauszufinden, welche Projekte deine Mühe wert sind. Und wenn ein Kunde unweigerlich fragt „warum hat das so lange gedauert?", hast du echte Zahlen statt nur ein Schulterzuckend. Vertrau mir, so werden Abrechnungsgespräche viel weniger unangenehm.

Ich würde noch einen Schritt weiter gehen als nur zu tracken - ich würde vorschlagen, die Zeit in Echtzeit zu erfassen, während du zwischen Aufgaben wechselst, anstatt zu versuchen, das später zu rekonstruieren, da dein Gehirn sich nach ein paar Stunden Arbeit einfach nicht mehr genau erinnern wird. Ein einfaches Tool wie Toggl oder sogar eine Tabelle, in die du Start- und Stoppzeiten notierst, hält alles ehrlich und macht die Abrechnung später viel weniger stressig.

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