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In Spanien ist eine Kündigung per WhatsApp rechtlich nicht gültig. Das Gesetz verlangt, dass die Kündigung persönlich mitgeteilt wird oder mindestens durch ein offizielles Dokument, das du aufbewahren kannst und das beweiskräftig ist. Eine WhatsApp-Nachricht erfüllt diese Anforderungen nicht, weil sie viel zu informal ist und außerdem leicht gelöscht werden kann. Das Unternehmen ist verpflichtet, dir eine schriftliche und formale Benachrichtigung zu geben, idealerweise persönlich ausgehändigt oder per Einschreiben versendet.

Was du tun solltest: Speichere alle Screenshots dieser WhatsApp-Gespräche als Beweis dafür, dass sie versucht haben, dich auf diese unregelmäßige Weise zu entlassen. Danach kontaktierst du einen Arbeitsrechtler oder wendest dich an die Mediations-, Schieds- und Einigungsstelle (SMAC) deiner autonomen Gemeinschaft, um das zu melden. Falls das Unternehmen immer noch keine formale Kündigung durchführt, hast du das Recht, weiterhin zur Arbeit zu gehen und dein Gehalt zu erhalten, denn technisch gesehen haben sie keine gültige Kündigung vorgenommen.

Bedenk auch, dass sie dich nicht einfach dadurch entlassen können, dass sie aufhören, dich zu bezahlen oder dir Aufgaben zuzuweisen. Sie müssen das Verfahren ordnungsgemäß mit offizieller Dokumentation durchführen. Falls sie dich danach bitten, etwas zu unterschreiben, schau es dir genau an oder nimm es zu einem Anwalt, bevor du irgendetwas unterschreibst - sie könnten versuchen, dass du die unregelmäßige Kündigung ratifizierst.

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