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Geh nicht davon aus, dass das Laufwerk selbst der Engpass ist - die meisten Geschwindigkeitsprobleme kommen vom Kabel oder vom Verbindungstyp, nicht vom Laufwerk. Achte darauf, dass du ein ordentliches USB-C-Kabel verwendest (nicht so einen billigen Nachbau) und es direkt in einen Port deines Computers steckst, nicht durch einen Hub. Falls du noch immer USB 3.0 statt 3.1 oder Thunderbolt benutzt, ist das schon deine Obergrenze. Überprüfe deine tatsächliche Transfergeschwindigkeit in Echtzeit; wenn sie deutlich unter dem liegt, was das Laufwerk verspricht, stimmt etwas mit der Verbindung nicht, nicht mit der Hardware.
Überprüfe auch, dass dein Laufwerk nicht in irgendeinen Stromsparmodells läuft. Manche SSDs drosseln sich selbst, wenn sie zu warm werden - stelle sicher, dass es Luftzirkulation hat und nicht in direkter Sonneneinstrahlung sitzt oder neben Wärmequellen. Falls du Unmengen von kleinen Dateien überträgst, ist das grundsätzlich langsamer als große, weil sich der Overhead summiert - da kannst du nur begrenzt etwas dran ändern. Für wiederholte Transfers: Überleg dir, ob du die Portabilität wirklich brauchst; eine interne SSD wird immer schneller sein, wenn Geschwindigkeit deine Hauptsorge ist.
Falls das Laufwerk wirklich alt ist oder ein Budget-Modell, kann es einfach nicht zu höheren Geschwindigkeiten fähig sein. Schau dir die Spezifikationen online an, um zu sehen, wofür es ausgelegt ist - manchmal ist das, was sich langsam anfühlt, einfach die realistische Leistung genau dieses Laufwerks in dieser Preisklasse. Dann musst du dich entweder mit der Geschwindigkeit abfinden oder ein neueres Modell in Betracht ziehen.
Welche Art von Kabel benutzt du denn gerade - und wird das Laufwerk dabei heiß?
Mir ist das Problem letztes Jahr passiert. Ich habe mir ein SSD-Gehäuse gekauft, das ich für anständig hielt, in meinen Laptop gestöpselt - mit irgendeinem USB-C-Kabel, das bei was anderem mitgeliefert wurde - und bekam vielleicht 80 MB/s, obwohl das Laufwerk eigentlich für über 500 MB/s spezifiziert war. Mega frustrierend. Hat sich rausgestellt, dass das Kabel der Übeltäter war - eins dieser billigen Teile, das die volle Bandbreite nicht richtig unterstützt. Bin auf ein vernünftiges USB-3.1-Gen-2-Kabel gewechselt (die dickeren mit echter Abschirmung), und zack - auf einmal 400+ MB/s. Die Temperatur ist auch gesunken, weil die Verbindung endlich stabil war.
Neben der Kabel-Sache solltest du auch checken, an welchen Port du angeschlossen bist. Nicht alle USB-Ports am Computer sind gleich - wenn du an einem USB-2.0-Hub oder an einem Port hinten am PC hängst, der über etwas anderes durchgeschleift ist, wirst du schon vor dem Start gedrosselt. Versuch einen direkten Anschluss an den USB-C- oder USB-3-Port deines Computers. Lohnt sich auch zu prüfen, ob das Laufwerk thermal throttling macht - wenn es zu heiß wird, drosselt es absichtlich. Manche Leute kleben einfach ein kleines Stück Wärmeleitpad drauf oder stellen es beim Kopieren mit ein bisschen Abstand hin.
Noch eine Sache: Check, ob das Laufwerk fragmentiert oder voll ist. Wenn es über 80 % belegt ist, bricht die Performance ein. Und wenn du tonnenweise kleine Dateien statt einer großen Datei kopierst, ist das grundsätzlich langsamer, egal was - der Overhead addiert sich.
Das, was alle übersehen, sind die USB-Anschlüsse deines Computers selbst - wenn du in einen Hub oder einen Port steckst, der mit anderen Geräten verkettet ist, drosselst du die Bandbreite, bevor das Kabel überhaupt eine Rolle spielt. Versuche, direkt an einen hinteren Mainboard-Port anzuschließen (oder an die Seite deines Laptops, falls du einen hast) und schau, ob die Geschwindigkeiten hochgehen. Auch wichtig zu überprüfen: Manche externe SSDs drosseln ordentlich, wenn sie heiß werden - wenn die Festplatte sich während der Übertragungen warm anfühlt, brauchst du möglicherweise bessere Belüftung drumherum oder ein Laufwerk mit eingebauter Kühlung.
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