Epoxidharz ist wirklich deine beste Wahl für Harzmodelle, besonders wenn du es mit kleinen Spalten oder Oberflächenunebenheiten zu tun hast. Die vorherigen Antworten haben das Problem mit Sekundenkleber genau erfasst - er füllt keine Hohlräume, und Harz direkt aus der Form kann glatt genug sein, um zu Haftungsfehlern zu führen. Epoxidharz fließt tatsächlich in kleine Spalten ein und erzeugt beim Aushärten eine mechanische Verzahnung, genau das, was du brauchst, wenn Nähte nicht perfekt bündig sind.
Das gesagt, habe ich einen praktischen Trick gefunden, der wirklich gut funktioniert: Bevor du etwas epoxidierst, wische deine Harzteile schnell mit Isopropylalkohol auf einem Papiertuch ab. So wirst du das Trennmittel-Residuum los, das deine Haftung sabotiert. Lass es eine Minute trocknen, dann trage das Epoxidharz auf. Zweikomponenten-Epoxide funktionieren prima - nichts Ausgefallenes nötig. Die Sorten, die in 5 - 10 Minuten aushärten, geben dir Verarbeitungszeit, ohne endlos zu warten, und sie lassen sich glatt abschleifen, wenn du später Überläufer säubern musst.
Sekundenkleber hat immer noch seinen Platz, wenn deine Nähte wirklich eng mit absolut keinen Spalten sind, aber bei der Art von realistischen Modellen, wo Teile vor dem Aushärten positioniert werden müssen, gewinnt Epoxidharz. Du könntest auch Sekundenkleber mit etwas Natron mischen, um Mikrorisse zu füllen, bevor du es mit Epoxidharz für maximale Festigkeit überziehst, aber ehrlich gesagt ist der reine Epoxidharzvorsatz einfacher und fehlerverzeihender, wenn du anfängst.