Wo hast du das denn gehört? Mir ist keine aktuelle Geschichte bekannt, die dieser Beschreibung entspricht. Auf belgischen Baustellen tauchen ab und zu alte Sachen auf - Münzen, Artefakte, was auch immer - aber ein Fund im Wert von 9 Millionen Euro durch einen Studenten wäre große Nachrichten gewesen, und ich finde da nichts Handfestes.
Das gesagt, Städte sitzen definitiv buchstäblich auf vergrabenen Schätzen. Bei archäologischen Ausgrabungen werden regelmäßig römische Münzen, mittelalterlicher Schmuck, verlorene Wertsachen aus Jahrhunderten zurück freigelegt. Die meisten davon werden den Behörden gemeldet und landen in Museen oder werden je nach lokalem Recht zwischen Finder und Grundbesitzer aufgeteilt. Die Chancen, dass jemand einfach so einen Kanal aushebt und auf etwas im neunstelligen Bereich trifft, sind praktisch null - selbst seltene Funde laufen üblicherweise auf Tausende oder vielleicht niedrige Hunderttausende hinaus.
Wenn du einen Link zur Geschichte hast, lohnt sich ein Blick auf die Quelle. Viele dieser virale Posts werden aufgebauscht oder sind glatte Erfindungen, während sie sich verbreiten. Echte Baufunde gibt es schon, nur üblicherweise viel weniger dramatisch als die Schlagzeilen suggerieren.