Automatische Systeme mit Sensor funktionieren schon, aber du musst das richtige Gefäß wählen und es ordentlich einstellen. Die meisten Probleme mit Orchideen in intelligenten Töpfen entstehen, weil Leute das Standard-Modell verwenden, das die Feuchtigkeit konstant hält - und Orchideen hassen das. Die Wurzeln müssen zwischen den Wassergaben teilweise austrocknen, sonst faulen sie. Das Geheimnis ist, einen Topf mit gutem Drainagesystem zu verwenden (die mit speziellem Substrat wie Kiefernrinde und Sphagnum) und den Sensor so einzustellen, dass er nicht jedes Mal wässert, wenn er Feuchtigkeit erkennt.
Was wirklich funktioniert, sind Töpfe mit einem separaten Wasserspeicher, der nicht direkt bei der Wurzel ist - so etwas mit zwei Kammern, eine für Wasser und eine erhöht, wo die Pflanze sitzt. Dann aktiviert der Sensor nur, wenn der Speicher zu leer wird, sodass die Wurzeln nicht zu viel Wasser bekommen. Einige Hersteller machen Töpfe speziell für Pflanzen, die zwischen den Wassergaben austrocknen müssen. Du kannst erst mal mit einer oder zwei Orchideen testen, wie es funktioniert, bevor du alle reinsetzt.
Ehrlich gesagt, viele Leute bringen Orchideen in diesen Töpfen um, weil sie sie falsch einstellen oder weil das Modell nicht geeignet ist. Es lohnt sich, wenn du einen nimmst, der die Wurzeln atmen lässt - aber vielleicht ist es einfacher (und billiger), wenn du einfach richtig gießen lernst. Orchideen brauchen lange, bis sie vertrocknen, wenn sie gutes Licht haben - das Problem ist Staunässe. Wenn du vergessen möchtest, kannst du einfach einen Alarm auf deinem Handy einmal pro Woche setzen, um zu checken, ob die Wurzeln trocken genug sind, bevor du gießt.