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Ich habe versucht, ein Keiki zu früh abzutrennen, und es ist innerhalb einer Woche verfault, daher kann ich bestätigen, dass die Wurzeln wirklich gut entwickelt sein müssen - mindestens 3-4 cm und mit ein paar Nebenwurzelchen, die sprießen! Der eigentliche Trick ist, es an der Mutterpflanze zu lassen, bis es wirklich bereit ist, also 2-3 Monate Geduld, damit die Mutter es weiter versorgt. Wenn ich es dann endlich abnehme, benutze ich ein sauberes Werkzeug, lasse den Schnitt einen ganzen Tag trocknen, und dann setze ich es in eine Mischung aus Rinde und feuchtem Sphagnummoos, aber nicht triefend nass - das Wichtigste ist, die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten, ohne dass die Wurzeln verfaulen.
Keiki sind kleine Ableger, die am Stängel der Orchidee wachsen, und wenn sie eigene Wurzeln haben (normalerweise mindestens ein Paar Zentimeter lang), kannst du sie vorsichtig ablösen und in einen kleinen Topf mit Rinde oder Orchideensubstrat setzen. Wichtig ist, es feucht, aber nicht nass zu halten, und ihm Luft und indirektes Licht zu geben, bis es sich gut bewurzelt hat. Nach ein paar Wochen sollte es sich stabilisieren, und wenn du neue Blätter wachsen siehst, bedeutet das, dass es anwächst.
Es ist nicht so einfach, einen Keiki abzutrennen und zu erwarten, dass er gleich überlebt. Das, was dir meist niemand sagt: Bevor du den kleinen Trieb abtrennen kannst, muss er anständige eigene Wurzeln haben - nicht nur ein paar Zentimeter, sondern lieber vier oder fünf, und diese sollten schon etwas entwickelt und weißlich oder grünlich gefärbt sein. Wenn du ihn zu früh abtrennen, wenn die Wurzeln gerade anfangen, besteht die Gefahr, dass er fault oder einfach nicht anwächst.
Sobald du einen Keiki mit guten Wurzeln hast, trennst du ihn mit einem sauberen Schnitt so nah wie möglich an der Basis ab. Hier kommt der kritische Punkt, den viele übersehen: Steck ihn nicht einfach so in Rinde oder normales Orchideen-Substrat. Keiki sind noch fragil, haben die Unterstützung der Mutterpflanze verloren, und das Fäulnisrisiko ist extrem hoch, wenn man ihn zu früh zu viel gießt. Ich bevorzuge ein sehr luftiges Mix, fast reines Sphagnum-Moos, aber nicht verdichtet, in einem kleinen Topf mit Drainagelöchern. Halte das Substrat leicht feucht, aber nicht durchnässt, und vor allem stelle den Topf an einen Platz mit hoher Luftfeuchte - wenn möglich nutze ein kleines Gewächshaus oder auch nur einen durchsichtigen Beutel mit ein paar Belüftungslöchern.
Die Wurzeln entwickeln sich in den folgenden Wochen weiter, und nach ein paar Monaten, wenn du siehst, dass der Keiki neue Blätter treibt und die Wurzeln schon ziemlich robust sind, dann kannst du ihn langsam auf ein standardmäßigeres Orchideen-Substrat umstellen. Geduld: Das ist das echte Geheimnis hier.
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