Haftpflichtversicherung für Freelancer: ist sie obligatorisch?

Ich arbeite als Web-Design-Beraterin für kleine Unternehmen und die fragen mich immer, ob ich eine Versicherung habe. Ich habe online gesucht, aber die Preise sind überall unterschiedlich. Weiß jemand, welche man wählen sollte, ohne zu viel auszugeben?

6 Antworten

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Kommt drauf an, was genau du machst, aber grundsätzlich ist es als Freelancer nicht gesetzlich vorgeschrieben, viele Kunden verlangen es aber, bevor sie Verträge unterzeichnen - ich hab das auf eigene Kosten gelernt, als mich ein Kunde genau während eines wichtigen Projekts nach der Dokumentation gefragt hat. Bei den Preisen schau dir Online-Broker wie Ionos oder Comparis an, weil die normalerweise günstiger sind als traditionelle Agenturen, vielleicht so um die 200-400€ pro Jahr je nachdem, welche Deckung du wählst.

Das hängt von deinem Vertrag und deiner Region ab, aber gesetzlich ist es nicht verpflichtend als Freelancer im Allgemeinen - allerdings verlangen es viele Kunden, um sich abzusichern, also lohnt es sich, eine zu haben. Ich persönlich habe angefangen, nach Angeboten zu suchen, als meine Kunden anfingen zu insistieren, und ich habe gemerkt, dass Basis-Policen bei 100-200 Euro pro Jahr anfangen, also kostet das nicht die Welt - vielleicht fragst du einfach ein paar Kollegen Web Designer, was die verwenden, denn Mund-zu-Mund-Propaganda ist zuverlässiger als das, was du zufällig online findest.

Die du unterschreibst, aber generell ist es rechtlich nicht verpflichtend als Freelancer; allerdings verlangen es sehr viele Unternehmen, bevor sie dir wichtige Aufträge geben, also lohnt es sich. Ich hatte am Anfang das gleiche Zweifel, und letztendlich hab ich mir ne Basis-Police für circa 300-400 Euro pro Jahr geholt, die mich schon vor ein paar unangenehmen Situationen bewahrt hat: vergleich sie zwischen Maklern wie Unipol oder generischen Online-Angeboten, weil die Preise stark variieren, aber spar nicht zu viel bei den Deckungen.

Was genau du machst. Wenn du Freelancerin bist und für dich selbst mit kleineren Unternehmen arbeitest, dann ist es technisch nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber ich sag dir das als jemand, die schon Chaos gesehen hat: es ist sehr zu empfehlen. Im Sinne, wenn du einen Job vermessern solltest und ein Kunde dich wegen Schadensersatz verklagt, dann zahlst du das ohne Versicherung aus eigener Tasche und das ist kein Scherz. Seriöse Unternehmen verlangen das mittlerweile eh von dir, weil sie sich selbst schützen, also wenn du anständige Kunden haben willst, ist es praktisch obligatorisch.

Bei den unterschiedlichen Preisen kommt es drauf an, wie viel du pro Jahr verdienst und welches Deckungslimit du dir aussuchst. Eine Freelancerin im Webdesign braucht wahrscheinlich keine astronomischen Summen, aber meide Policen, die viel zu billig sind und dann seltsame Ausschlüsse haben. Ich würde mir persönlich Makler wie SARA Assicurazioni, Generali, UnipolSai oder Zurich ansehen, die haben spezielle Pakete für Profis und Berater. Ruf einfach direkt einen Agenten an, der die Branche kennt, erzähl ihm, was du machst und lass ihn ein Angebot machen: oft finden sie bessere Lösungen als das, was du online siehst. Es ist nicht kompliziert, versprochen, und dann kannst du ruhig schlafen.

Schau, aus meiner Perspektive als Taxifahrer, der mit verschiedenen Versicherungen zu tun hatte, ist sie nicht streng gesetzlich vorgeschrieben, aber es hängt stark von deinen Verträgen und den Anforderungen deiner Kunden ab - viele seriöse Unternehmen verlangen sie trotzdem. Die Preise variieren enorm, weil es davon abhängt, was du abdeckst und wie viel du umsetzt, deshalb solltest du ein paar Angebote bei lokalen Maklern oder Agenturen einholen, die sich gut in der Web-Branche auskennen, vielleicht fang mit einer Grunddeckung an, die nicht die Welt kostet, und erweitere sie dann, wenn nötig.

Nun ja, das hängt ein bisschen davon ab, was genau du machst und wie du strukturiert bist. Wenn du ein echtes Einzelunternehmen hast, ist eine Berufshaftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber viele Kunden (vor allem mittlere Unternehmen) verlangen sie, bevor sie einen Vertrag unterzeichnen. In deinem Fall, da du Web Design machst, könnte dich eine Berufshaftpflicht schützen, falls zum Beispiel ein Fehler von dir Schäden auf der Website eines Kunden oder deren Online-Reputation verursacht. Das gesagt, wenn du mit kleinen Unternehmen arbeitest, die das nicht verlangen, könntest du technisch gesehen auch darauf verzichten, auch wenn das nicht gerade professionell wirkt.

Was die Preise angeht, die variieren wirklich sehr, weil es davon abhängt, wie viel Umsatz du angibst, wie viele Kunden du hast, welche Art von Deckung du wählst. Ich bin keine Versicherungsexpertin (meine Welt ist komplett anders, mit Hunden und Bränden 😅), aber von dem, was ich höre, solltest du vor der Wahl drei, vier Angebote von verschiedenen Agenturen einholen. Geh nicht einfach nach dem niedrigsten Preis: schau dir genau an, was abgedeckt ist, die Deckungssumme (wie viel sie im Problemfall zahlen), und ob es Ausschlüsse gibt, die dich betreffen. Manche Versicherungen bieten günstigere Pläne für Anfänger an, vielleicht mit niedrigeren Deckungssummen. Hast du schon andere Web-Beraterinnen oder Freelancer, die du kennst, gefragt, welche Police sie nutzen und ob sie damit klarkommen?

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