Nun ja, das hängt ein bisschen davon ab, was genau du machst und wie du strukturiert bist. Wenn du ein echtes Einzelunternehmen hast, ist eine Berufshaftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber viele Kunden (vor allem mittlere Unternehmen) verlangen sie, bevor sie einen Vertrag unterzeichnen. In deinem Fall, da du Web Design machst, könnte dich eine Berufshaftpflicht schützen, falls zum Beispiel ein Fehler von dir Schäden auf der Website eines Kunden oder deren Online-Reputation verursacht. Das gesagt, wenn du mit kleinen Unternehmen arbeitest, die das nicht verlangen, könntest du technisch gesehen auch darauf verzichten, auch wenn das nicht gerade professionell wirkt.
Was die Preise angeht, die variieren wirklich sehr, weil es davon abhängt, wie viel Umsatz du angibst, wie viele Kunden du hast, welche Art von Deckung du wählst. Ich bin keine Versicherungsexpertin (meine Welt ist komplett anders, mit Hunden und Bränden 😅), aber von dem, was ich höre, solltest du vor der Wahl drei, vier Angebote von verschiedenen Agenturen einholen. Geh nicht einfach nach dem niedrigsten Preis: schau dir genau an, was abgedeckt ist, die Deckungssumme (wie viel sie im Problemfall zahlen), und ob es Ausschlüsse gibt, die dich betreffen. Manche Versicherungen bieten günstigere Pläne für Anfänger an, vielleicht mit niedrigeren Deckungssummen. Hast du schon andere Web-Beraterinnen oder Freelancer, die du kennst, gefragt, welche Police sie nutzen und ob sie damit klarkommen?