Deine 150 Tage sind nicht umsonst, aber dich frustriert ja genau das Richtige: Duolingo lehrt dir ein bisschen Vokabeln und Satzstrukturen, aber das ist wirklich nur die eine Seite der Medaille. Die anderen Antworten haben recht, dass die App alleine nicht reicht - aber das liegt nicht daran, dass Duolingo schlecht ist, sondern einfach daran, dass es nur ein winziger Teil des Sprachenlernens ist. Es ist wie wenn du im Fitness-Studio nur Bizeps trainierst und dich dann fragst, warum deine Beine schwach sind. 🏋️
Für echte Unterhaltungen brauchst du Input von echten Menschen, am besten mit echten Stimmen und verschiedenen Akzenten. Podcasts auf Spanisch, YouTube-Videos, vllt auch mal Filme oder Serien - das sollte parallel laufen. Noch wichtiger: Sprechtraining. Schreib dich bei Plattformen an, wo du mit Muttersprachlern chatten oder kurz skypen kannst (gibt da mehrere kostenlose Optionen). Die Kombination aus "passiv hören und lesen" plus "aktiv sprechen" macht den Unterschied.
Gib Duolingo nicht auf, weil die Routine echt wertvoll ist - aber sieh es als Supplement, nicht als Hauptmahlzeit. Wenn du die App mit echtem Konsum von spanischsprachigen Inhalten kombinierst und anfängst zu sprechen (auch wenn's peinlich ist 😅), dann knackst du das Problem. Drei Monate sind auch noch nicht so lange, dein Gehirn braucht einfach mehr Material zum Arbeiten.