Verfall nicht in die Falle zu denken, dass ARM-Prozessoren minderwertig sind, nur weil sie anders sind. Die Sache ist: Apples M-Chips führen praktisch alles aus, was du im Alltag brauchst, und mit einer Energieeffizienz, die Intel/AMD nicht mal ansatzweise erreichen. Aber es gibt einen Haken: Es hängt sehr davon ab, was du nutzt. Wenn dein Workflow auf Programmen basiert, die nur für x86 existieren (wie manche alte oder sehr spezifische Engineering-Software), wird's kompliziert.
Die Kompatibilität hat sich in den letzten Jahren massiv verbessert. Die meisten populären Apps haben bereits eine native Version für ARM, oder laufen über Emulation mit akzeptabler Performance. Office, Browser, Creative Tools... alles funktioniert. Das echte Problem sind nur sehr spezialisierte Software oder solche, die Low-Level-Zugriff braucht. Also, bevor du dich entscheidest: Schreib auf, welche Programme du jeden Tag nutzt, und recherchier, ob sie native Unterstützung haben oder gut über Rosetta laufen (Apples Emulator).
Wenn du zwischen einem M4 (oder einem anderen aktuellen M-Chip) und einer Intel/AMD-Maschine wählst, würde ich das so sehen: Das MacBook ist teurer, ja, aber es hält länger, der Akku ist irre, es läuft stabil und die Performance bleibt erhalten. Intel/AMD hat mehr Flexibilität bei der Software, aber es wird heißer, der Akku leert sich schneller und der Preis ist nicht unbedingt günstiger. Am besten ist wirklich, praktisch zu testen, ob diese 2-3 Programme, bei denen du unsicher bist, gut laufen, denn wenn sie es tun, lohnt sich ARM definitiv.