die eigentliche frage ist nicht, ob es konkurrenzfähig ist - sondern was man damit eigentlich kauft. range rover befindet sich hier in einer kniffligen position, weil sie auf markenloyalität und leistungsmerkmale setzen, die ehrlich gesagt die meisten käufer gar nicht nutzen werden. man zahlt für den namen, ja, aber auch für etwas, das die vorherige antwort übersehen hat: die angeblichen geländefähigkeiten des fahrzeugs, die mit batterie und ohne benzinmotor zum rückgriff kompliziert werden. das spielt eine rolle, wenn man wirklich über unwegsames gelände fährt. wenn man es nur zum einkaufen nutzt und zuhause lädt, bekommt man von einem mercedes eqs oder bmw ix im echten alltag fast identische leistung für weniger geld, oder man kriegt deutlich mehr reichweite und ausstattung zum gleichen preis.
wo ich die frühere antwort anzweifeln würde, ist dieser „vorteil", den sie erwähnt haben - die terrain response systeme und all diese geländetechnik klingen beeindruckend, bis man realisiert, dass die meisten käufer von luxus-evs keine flussüberquerungen machen. und ehrlich, wenn sie das täten, wäre immer noch ein verbrenner range rover die bessere wahl, weil man sich keine sorgen um batterieschäden bei tiefwasser machen muss. also setzt range rover ihre elektrische zukunft auf leute, die das image und das erbe lieber wollen als echte geländefähigkeit.
die 154.000 pfund machen nur sinn, wenn man die marke wirklich so wertet, dass man ignoriert, dass man einen porsche taycan turbo s oder tesla model s plaid in dieser preisklasse mit besserer leistung kriegen könnte, oder einen vollausgestatteten audi e-tron für deutlich weniger. es ist nicht überbewertet im vergleich zu konkurrenten - nur dass das ganze segment teuer ist für das, was die meisten besitzer damit machen.