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Man kann das Gewächshaus mit Stroh und Folie abdecken, aber das funktioniert am besten als zusätzliche Schutzschicht und nicht als Hauptschutz. Stroh hält die Wärme gut und schafft ein Luftpolster, die Folie schützt vor Feuchtigkeit und Wind. Wichtig ist, sie richtig zu kombinieren, damit sich innen kein Kondenswasser bildet und die Pflanzen nicht faulen.
Normalerweise macht man es so: Zuerst legt man Stroh direkt auf die Beete und zwischen den Pflanzen in einer 10 bis 15 Zentimeter dicken Schicht aus, dann spannt man die Folie oben über das Gerüst - aber nicht luftdicht - man lässt Spalten für Belüftung oder bohrt Löcher rein. Wenn man alles hermetisch abdichtet, entsteht unter der Folie ein Treibhauseffekt mit Kondenswasser, und alles fängt an zu schimmeln. Die Folie sollte lieber doppelt oder dicht sein, damit sie nicht beim Schnee reißt.
Der Nachteil dieser Methode ist, dass sie nur bis zu einer bestimmten Kälte schützt - wenn die Temperatur stark fällt, reichen Folie und Stroh allein nicht aus. Wenn in deiner Region harte Winter herrschen, macht es Sinn, Vlies (Spunbond) unter die Folie zu legen oder generell auf bessere Isolierung umzusteigen. Für einen milden Winter oder um mehrjährige Pflanzen bis zum Frühling zu erhalten, funktioniert diese Methode ganz gut.
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