Sie haben oben völlig richtig bemerkt, dass Blattläuse das Hauptproblem sind. Ich habe im Krankenhaus eine ähnliche Situation gesehen, als man falsch gegen Insekten vorging, und kann das bestätigen: Ameisen fressen die Setzlinge eigentlich nicht selbst, aber sie züchten eifrig Blattläuse, wie Vieh. Ameisen schützen Blattläuse vor Raubtieren, transportieren sie auf gesunde Pflanzen, und dann fängt der echte Schaden an. Asche werden sie einfach umgehen, wie schon richtig gesagt wurde.
Mir gefällt der Ansatz in zwei Schritten. Erst die Pflanzen mit einem Insektizid behandeln - egal ob Aktara oder Konfidor, sie wirken gegen Blattläuse ganz gut. Gleichzeitig muss man die Verbindung zwischen Ameisen und Blattläusen unterbrechen - dafür helfen Klebebänder oder Fallen um die Pflanzenstängel sehr gut. Ameisen können nicht hochklettern - und die Blattläuse bleiben ohne Schutz und „Milchkühe". In der Praxis funktioniert das viel besser, als die Ameisen selbst zu verfolgen.
Wenn du ohne Chemie arbeiten willst, versuche kochendes Wasser auf das Ameisennest, falls du es im Gewächshaus findest - das hilft, garantiert aber keine vollständige Beseitigung, weil die Kolonien verstreut sein können. Ich würde es trotzdem kombinieren: Insektizid auf die Pflanzen plus Klebefallen. In der Saison 2026 haben wir das in unserer Abteilung mit Zimmerpflanzen so gemacht, es hat geholfen.