Der fehlende Transparenztransparenz und diese aufgeblähten Verwaltungskosten sind eigentlich der stärkere Teil deines Falls hier. Ein Testamentsvollstrecker hat die rechtliche Pflicht, im Interesse der Begünstigten zu handeln und seine Ausgaben zu rechtfertigen. Wenn also jemand sich weigert, diese Details zu liefern, oder die Gebühren unangemessen wirken, ist das ein klassischer Verstoß gegen die Treuepflicht. Du hast Anspruchsgrundlagen.
Was zählt, ist, Beweise zu haben. Fang damit an, jedes Mal zu dokumentieren, wenn du um eine Kontenabrechnung gebeten hast und abgewimmelt wurdest - Daten, was du gefordert hast, wie er reagiert hat. Wenn du irgendwelche schriftlichen Unterlagen zu diesen „Verwaltungskosten" bekommen kannst, schnapp sie dir. Dann hol dir einen Nachlassanwalt in deinem Bundesstaat (die verlangen meist weniger als gedacht für eine erste Beratung) und bring alles mit. Die meisten Gerichte werden einen Testamentsvollstrecker entfernen, wenn du zeigen kannst, dass er entweder unfähig ist oder in böser Absicht handelt, und zwei Jahre ohne Auszahlungen plus Verweigerung, sich zu erklären, erfüllt beide Kriterien.
Eine Sache, die Menschen manchmal übersehen: Du brauchst ihn vielleicht gar nicht ganz entfernt zu bekommen. In manchen Bundesstaaten kannst du eine Petition für einen Vormund oder einen Mit-Testamentsvollstrecker einreichen, der ihn beaufsichtigt, was Transparenz erzwingt, ohne die Kernreaktion. Dein Anwalt kann dir sagen, ob das bei dir eine Option ist und welcher Weg für deine Situation sinnvoll ist.