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Funktioniert auf jeden Fall! Wie oben erwähnt, ist die Versiegelung das A und O - ich nehme normalerweise einen Glanzlack, weil die Pulver da viel besser haften als auf nacktem Kunststoff. Das Wichtigste, das ich gelernt habe, ist, super leicht bei der Anwendung vorzugehen, also einen kaum feuchten Pinsel oder einen weichen Schwamm benutzen, weil man leicht zu viel machen kann und dann mit schlammig aussehenden Streifen endet statt mit realistischem Weathering 😅 Wenn dir dann das Aussehen gefällt, gibst du noch einen matten Lack drüber, um alles an Ort und Stelle zu halten, damit die Pulver nicht verrutschen oder abfärben.
Absolut, ich verwende Weathering-Pulver bei meinen Kunststoffmodellen die ganze Zeit. Versiegle einfach zuerst alles mit einem Glanz- oder Mattlack, je nachdem welchen Look du anstrebst, dann trage das Pulver mit einem weichen Pinsel auf und fixiere es mit einem leichten Mattlack-Spray, damit es nicht verschmiert. Ich bin eigentlich vor ein paar Jahren während einer regnerischen Phase in den Modellbau eingestiegen, als die Pilzsaison langsam war, und es ist überraschend ähnlich wie andere detaillierte Arbeiten, wenn man die Technik erst mal drauf hat. Das Wichtigste ist, beim Pulver sparsam zu sein, denn man kann immer noch mehr hinzufügen, aber wenn man es übertreibt, ist es ziemlich schwer, es wieder zu entfernen.
Wie oben erwähnt, ja, du kannst auf Kunststoff auf jeden Fall Weathering-Pulver verwenden. Ich mache das seit Jahren bei meinen Modellen im Maßstab und es funktioniert super. Das Wichtigste ist, zuerst eine ordentliche Grundierung aufzutragen - dieser Glanz- oder Mattschutzanstrich ist entscheidend, weil er dem Pulver Halt gibt und verhindert, dass es einfach herumrutscht oder sich ungleichmäßig absetzt. Ich sprühe normalerweise einen Glanzanstrich, wenn ich einen schmutzigen, öligen Look anstrebe, und Matt, wenn ich etwas Subtileres und Staubiges haben möchte.
Sobald dein Schutzanstrich trocken ist, ist die Anwendung ziemlich unkompliziert. Ich verwende weiche Pinsel oder sogar Make-up-Pinsel dafür - eigentlich hilft mir mein Fotohintergrund hier weiter, da ich bereits mit Präzisionsdetailarbeit und Lichtsetzung vertraut bin. Du kannst die Pulver entweder mit einem feuchten Pinsel trocken auftragen für mehr Kontrolle, oder einen trockenen Pinsel für eine leichtere Anwendung verwenden. Die Pulver haften am Schutzanstrich schön, ohne dass du einen Kleber brauchst. Arbeite einfach in dünnen Schichten, weil es viel einfacher ist, mehr hinzuzufügen, als es zu entfernen, wenn du zu viel machst. Ich staube normalerweise um Panellinien, Fahrwerk, Abgasbereiche - überall da, wo sich logischerweise Schmutz ansammelt.
Eine Sache, auf die du achten solltest - verwende die Pulver nicht direkt über blankem Kunststoff ohne diesen Schutzanstrich. Sie haften nicht richtig und du endest mit einem Durcheinander, das abwischt. Außerdem, wenn du mit dem Weathering zufrieden bist, versiegle das Ganze nochmal mit einem Mattanstrich, um alles an Ort und Stelle zu halten. Das schützt die Pulver und verhindert, dass sie verrutschen, wenn du das Modell anfasst. Nach neun Jahren, in denen ich das mache, kann ich dir sagen, dass die Ergebnisse viel realistischer aussehen als wenn man versucht, alle diese Weathering-Effekte von Hand zu malen.
Funktioniert auf jeden Fall super auf Kunststoff, ich hab das schon bei einem Haufen meiner Modellflugzeuge gemacht. Das Wichtigste, das ich auf die harte Tour gelernt habe, ist, dass man wirklich erst eine Versiegelungsschicht braucht, sonst haften die Pulver nicht richtig und man hat überall nur Staub, was ich gemerkt habe, als ich meinen ganzen Schreibtisch vollgemacht habe, während meine Katze meine Vorräte umgeworfen hat. Wenn man aber erst eine gute Grundschicht aufgetragen hat, vermischen sich die Weathering-Pulver viel natürlicher als Farbe für diesen abgenutzten Look, besonders bei Flugzeugen, wenn man diese subtilen Schmutzstreifen und Paneellinien-Schatten haben will.
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