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Funktioniert auf jeden Fall! Wie oben erwähnt, ist die Versiegelung das A und O - ich nehme normalerweise einen Glanzlack, weil die Pulver da viel besser haften als auf nacktem Kunststoff.

Das Wichtigste, das ich gelernt habe, ist, super leicht bei der Anwendung vorzugehen, also einen kaum feuchten Pinsel oder einen weichen Schwamm benutzen, weil man leicht zu viel machen kann und dann mit schlammig aussehenden Streifen endet statt mit realistischem Weathering 😅 Wenn dir dann das Aussehen gefällt, gibst du noch einen matten Lack drüber, um alles an Ort und Stelle zu halten, damit die Pulver nicht verrutschen oder abfärben.

Absolut, ich verwende Weathering-Pulver bei meinen Kunststoffmodellen die ganze Zeit. Versiegle einfach zuerst alles mit einem Glanz- oder Mattlack, je nachdem welchen Look du anstrebst, dann trage das Pulver mit einem weichen Pinsel auf und fixiere es mit einem leichten Mattlack-Spray, damit es nicht verschmiert.

Ich bin eigentlich vor ein paar Jahren während einer regnerischen Phase in den Modellbau eingestiegen, als die Pilzsaison langsam war, und es ist überraschend ähnlich wie andere detaillierte Arbeiten, wenn man die Technik erst mal drauf hat. Das Wichtigste ist, beim Pulver sparsam zu sein, denn man kann immer noch mehr hinzufügen, aber wenn man es übertreibt, ist es ziemlich schwer, es wieder zu entfernen.

Du kannst absolut Verwitterungspuder auf Kunststoffflugzeugen verwenden, aber ich würde ein bisschen gegen diese "Glanzlack ist besser"-Sache argumentieren. Wichtiger ist eigentlich der *Typ* des Versiegelers und wie du das Puder danach aufträgst. Ich hatte ehrlich gesagt bessere Ergebnisse mit einem matten Lack als mit Glanz - das Puder haftet einwandfrei und du bekommst diesen Kunststoffglanz nicht durch deine Verwitterung scheinen, was den Effekt ruiniert.

Die echte Technik ist, nach dem Positionieren des Puders einen Fixierer oder Fixierspray zu verwenden. Ein leichter Sprühnebel von etwas wie Testors Dullcote oder sogar eine 50/50-Mischung aus Wasser und mattem Medium wird über die verwitterten Bereiche gesprüht, und das sperrt alles ab, ohne dass man dabei zu grob vorgehen muss. Die früheren Antworten haben nicht unrecht darin, zuerst zu versiegeln, aber ihnen fehlt dieser mittlere Schritt - wenn du einfach Puder auf versiegeltem Kunststoff aufträgst und es dabei belässt, wird es sich beim Anfassen des Modells absolut verschieben und abblättern. Das Puder braucht diesen sekundären Fixierer, um wirklich zu haften. Beginne mit einem dünnen Versiegelungsanstrich auf deinem Kunststoff, trage Puder trocken mit einem weichen Pinsel oder Schwamm in leichten Schichten auf, dann besprühe es mit deinem Fixierer. Du kannst die Verwitterung sogar stufenweise aufbauen und weitere Puderschichten zwischen zusätzlichen leichten Fixierercoatings hinzufügen, wenn du stärkere Verschleißeffekte auf stark belasteten Stellen wie Radkästen oder Einlaufkanten möchtest.

Eine Sache, die es zu wissen lohnt: Verwende keinen Glanzversiegeler und versuche dann, über verwitterten Bereichen zu matt zu lackieren. Du sperrst das Puder zwischen den Schichten ein und es sieht schlammig aus. Bleibe bei matter Versiegelung und matter Fixierung, und deine Verwitterung bleibt knackig und realistisch.

Ich hab das schon bei einem Haufen meiner Modellflugzeuge gemacht.

Das Wichtigste, das ich auf die harte Tour gelernt habe, ist, dass man wirklich erst eine Versiegelungsschicht braucht, sonst haften die Pulver nicht richtig und man hat überall nur Staub, was ich gemerkt habe, als ich meinen ganzen Schreibtisch vollgemacht habe, während meine Katze meine Vorräte umgeworfen hat.

Wenn man aber erst eine gute Grundschicht aufgetragen hat, vermischen sich die Weathering-Pulver viel natürlicher als Farbe für diesen abgenutzten Look, besonders bei Flugzeugen, wenn man diese subtilen Schmutzstreifen und Paneellinien-Schatten haben will.

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