Lohnt es sich, mit 30 Jahren mit Boxen oder Kickboxen anzufangen?

Ich habe mich entschlossen, mich mit Kampfsportarten zu beschäftigen, aber ich mache mir Sorgen, dass ich schon zu alt dafür bin. Im Fitnessstudio gleich neben meinem Haus gibt es eine Boxsection und Kickboxen. Welche Option ist besser für einen Anfänger in diesem Alter, wenn man die Verletzungsgefahr berücksichtigt?

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Mit 30 Jahren ist es absolut nicht zu spät, anzufangen, das sage ich dir. Bei der Arbeit habe ich gesehen, wie Leute mit 35-40 ins Fitnessstudio kamen und boxten - kein Problem. Das Wichtigste ist, es vernünftig anzugehen und nicht sofort in den Vollkontakt zu springen. Für einen Anfänger in diesem Alter ist Boxen wahrscheinlich sicherer. Da ist weniger Belastung auf Knie und Beine, alles konzentriert sich auf den Oberkörper und die Koordination der Arme. Kickboxen erfordert mehr Beweglichkeit in den Beinen und gute Flexibilität, und wenn du lange keinen Sport gemacht hast, kann das unbequem sein.

Verletzungsrisiko gibt es bei beiden, aber wieder - es hängt alles davon ab, was du machen wirst. Wenn es Techniktraining und leichtes Sparring ohne harte Schläge zum Kopf ist, dann ist das Risiko minimal. Ich würde dir empfehlen, mit einem Probemonat oder zwei in beiden Gruppen anzufangen, wenn es möglich ist. Schau dir an, wie die Leute trainieren, sprich mit den Trainern - sie sollten verstehen, dass du ein Anfänger bist, und nicht sofort Vollkontakt verlangen.

Aus meiner Fahrrad-Erfahrung sage ich: Sport in jedem Alter ist besser als kein Sport. Fang mit Technik an, mit Aufwärmen, mit Flexibilität - und die Boxhandschuhe und Schläge kommen von selbst. Hauptsache - beeile dich nicht und höre auf deinen Körper, besonders in den ersten paar Monaten.

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