Ich habe das bei Schülern häufig gesehen, und ehrlich gesagt hängt die Antwort stark davon ab, was deine Klassen eigentlich brauchen. Wenn du hauptsächlich mit Google Docs, Sheets, Slides arbeitest und Sachen über Classroom abgibst, schafft ein Chromebook das problemlos - dafür sind die ja im Grunde gebaut. Das echte Problem kommt, wenn du in Klassen kommst, die spezielle Software brauchen. Wenn deine Schule Sachen wie Adobe Creative Suite, spezialisierte CAD-Programme oder sogar ältere Lab-Software für Naturwissenschaftsklassen nutzt, wirst du ziemlich schnell an Grenzen stoßen. Chromebooks können auf diese manchmal über Web-Versionen oder Cloud-Plattformen zugreifen, aber nicht immer, und das kann frustrierend sein, wenn die Web-Version begrenzt ist.
Mein Rat: Bevor du dich entscheidest, frag deine Lehrer wirklich (oder schau dir deine Lehrpläne an, falls du sie hast) nach der Software, die in deinen Kernfächern benutzt wird - vor allem alles Technische. Wenn es hauptsächlich Google-Tools plus vielleicht ein bisschen leichte Sachen wie Canva oder kostenlose Web-Programme sind, go for the Chromebook - deine Eltern werden den Preisunterschied zu schätzen wissen, und du wirst es in Klassen leichter haben, die Akkulaufzeit zu managen. Aber wenn du in MINT-Fächer oder Kunstprogramme gehst, die richtige Desktop-Software fordern, sag da ein bisschen Bescheid. Der Sweet Spot könnte sein, einen höheres Budget zu bekommen und stattdessen einen anständigen gebrauchten Windows-Laptop zu kaufen, oder ein mittelklasse Modell - für Schularbeiten in der 10. Klasse brauchst du nichts Schickes.